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Haus- und Facharztversorgung
Fakten:
- Praxensterben und überalterte Hausärzteschaft (20% der Hausärzte in Bayern sind über 60 Jahre alt); geringe Bereitschaft zur Niederlassung junger Kollegen im ländlichen Raum. Vergleichbare Verhältnisse bei den Fachärzten
- steigende Fixkosten und sinkende Einnahmen bei unverhältnismäßiger Bürokratie und einer fast 24-stündigen Bereitschaft
- Versorgungsengpässe in Oberfranken, der Oberpfalz und Niederbayern
Position der FW:
- Verbesserung der gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen nötig; Geldströme müssen wieder dort ankommen, wo die Leistung erbracht wird
- Gewährleistung einer flächendeckenden Haus- und Facharztversorgung; Versorgungssicherheit bei lebensbedrohlichen Krankheiten
- Erhalt der haus- und fachärztlichen, wohnortnahen Versorgung kranker Menschen; Hausbesuche bettlägriger Patienten müssen weiterhin möglich sein
- Hausarzt als lebenslanger Begleiter für alle Bevölkerungsschichten; positiv im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung
- mehr Mitspracherecht für den Bürger, wie und wo er im Krankheitsfall behandelt wird
- angemessene Facharztversorgung im ländlichen Raum
- Sicherstellung einer auskömmlichen Honorierung für alle Kassenarten; derzeitige Budgetierung und das Punktesystem sind ungeeignet, da damit der Arzt statt der Krankenkasse das Krankheitsrisiko trägt
- bessere Verzahnung von hausärztlicher, fachärztlicher und stationärer Behandlung nötig
- kommunale Krankenhäuser müssen eine gesellschaftspolitische Grundaufgabe bleiben; FW sind gegen zunehmende Privatisierungstendenzen und Börsennotierungen
- Perspektiven für niedergelassene Ärzte mit einer Praxis vor Ort; keine Benachteiligung gegenüber "Polikliniken", "MVZ", u.ä.
Download der Themenkarte "Hausarztversorgung"
| Themenkarte_Hausarztversorgung.pdf | 5.6 KB |




