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Wahlkampf in Waidhofen

Vorstellung in Waidhofen

Die erste Wahlveranstaltung der FW Waidhofen am Freitag 31.01.2014 im Schützenheim fand sehr großes Interesse bei den Bürgern. So konnte Alfred Fröhlich als Leiter der Wahlveranstaltung ca. 70 Gäste, u. a. Herrn Landrat Roland Weigert, Bgm. Josef Lechner sowie mehrere Kreistagskandidaten der FW, wie Rudi Koppold, Helmut Roßkopf, Peter von der Grün, Georg Hartmann, Albert Felber, Rudolf Ettl, Georg Haas, Johann Triebenbacher und Willy Spatschek begrüßen.

Noch bevor sich die Kandidaten vorstellten, wurde das Wort an Herr Landrat Weigert übergeben, der zum Teil sehr ausführlich auf das in den letzten 6 Jahren Geleistete, aber auch auf die anstehenden Aufgaben des Landkreises einging.
Insbesondere wurde auf getätigte und noch zu leistende Investitionen hingewiesen.

Dabei hob er vorrangig die Investitionen in die Schulen des LKreises hervor, die in den nächsten 6 Jahren Kosten in der Größenordnung von ca. 25 Mio Euro verursachen werden. Zur finanziellen Situation hat Herr Weigert anhand der zurückliegenden Landkreisverschuldungen bis in die Jahre 1992 aufgezeigt, dass auch hier immer ein Schuldenanstieg vorlag. Die derzeitige Höhe liegt mit ca. 28,4 Mio Euro nicht signifikant über der aus dem Jahr 2006 (27,6 Mio), obwohl die Investitionen in Baumaßnahmen in den letzten Jahren ca. 37 Mio Euro betrugen.

Die immer wieder auftauchende Kritik, dass er den Landkreis finanziell an die Wand fährt bezeichnete Herr Weigert als „Stuss und Blödsinn“. Die derzeitige Pro-Kopf-Verschuldung von ca. 300 – 350 Euro wird bei Durchführung der geplanten Investitionen (insbes. Schulen) auf 550 Euro steigen. Da von den 18 durch die Kreisumlage betroffenen Gemeinden lediglich 5 verschuldet sind, dürften diese Investitionen seiner Meinung nach kein Problem darstellen.

Auch die Kostensteigerungen und strukturellen Probleme des Kreiskrankenhauses Schrobenhausen wurden von Herrn Weigert aufgegriffen. Lösungen sieht er dabei durch Kooperationen mit benachbarten Krankenhäusern.

Besonders Stolz ist Herr Weigert auf die Lösung der notärztlichen Versorgung. Diese funktioniert jetzt in organisatorischer und technischer Hinsicht sehr gut.

Außerdem hob er hervor, dass die Neuordnung des Abfallwirtschaftssystems, durch die Umstellung vom Bring- zum Holsystem, sehr erfolgreich ist.

Neue Wege möchte Herr Weigert durch den Verkauf von „Biberzertifikaten“ gehen, um die Kosten der Biberschäden in den Griff zu bekommen.

Nach Beantwortung einiger Fragen der Zuhörer haben sich die Listenkandidaten der FW Waidhofen und auch die anwesenden Kreistagskandidaten persönlich vorgestellt.

Im Anschluss daran hat Alfred Fröhlich die anwesenden Gäste dazu aufgerufen an den Wahlen teilzunehmen und die Kandidaten der FW zu wählen. Jeder Einzelne entscheidet mit seiner Stimmabgabe über die zukünftige Zusammensetzung unseres Gemeinderates und Kreistages mit.

Er hob hervor, dass sich die FW Waidhofen und die Bürgervereinigung Waidhofen zu einer Partei und gemeinsamen Gemeinderatsliste zusammengeschlossen haben, um diese / unsere Kräfte zu bündeln. Diese beiden Gruppierungen haben bereits in der abgelaufenen Wahlperiode maßgeblich an der Entscheidung zur Umsetzung wichtiger Projekte mitgewirkt. Als einige wichtige Projekte hierzu hat er die Rad- und Verkehrswegbaumaßnahmen (Beispiel Radweg vom Sportheim nach Hohenwart, Ortsdurchfahrt Westerbach), die Abwasseranlage Gröbern, der Kanalbau Stadel und Schenkenau, die Sanierung der Schule mit Turnhalle und der Neubau der Kinderkrippe mit teilweise Sanierung des Kindergartens genannt.

Auch die wichtigen Ziele und Themen der FW Waidhofen wurden vorgestellt. Besonders zu erwähnen sind hierbei die Kostentransparenz bei den Straßen- Kanalsanierungen (eines der wichtigsten anstehenden Projekte), die weitere Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten und Maßnahmen für einen verbesserten Starkregenschutz. Hier wurde in den letzten 6 Jahren zu wenig erreicht.

Er fügte ausdrücklich hinzu, dass wir, die FW Waidhofen, Gemeindepolitik für die Bürger und nicht für eine Partei machen wollen. Die FW Waidhofen stehen zudem für eine Gemeindepolitik die mehr Information für die Bürger und auch die Mitwirkung durch die Bürger beinhalten soll.

Zum Wahlverfahren wies Fröhlich insb. darauf hin, dass der Bürgermeister mit eigenem Stimmzettel gewählt wird und es somit nicht nötig ist Ihm eine Stimme auf der Gemeinderatsliste zu geben. Diese Stimme würde lediglich der Parteiliste zugute kommen!

Zu den einzelnen Themen verwies er auch auf die in ca. 2 Wochen verteilten Wahlbroschüren der FW Waidhofen.

Alfred Fröhlich & unser Landrat Roland Weigert