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Bürgerhaushalt

Hier finden Sie ein Formular (pdf) für den  Vorschlag eines Bürgerhaushaltes zum Download

Bildungsbericht 2009

Der Bildungsbericht 2009 steht zum Download bereit.

Pressemitteilung

Neues Museumskonzept: FW sieht viele Fragen offen -

Ist die Kehrtwende beim Museumskonzept notwendig, gibt es Alternativen oder ist das der Durchbruch mit ... [mehr] 

Musikschule soll Angebot neu ausrichten -

Nicht zufrieden sind die Freien Wähler mit dem Angebot und dem Konzept der städtischen Musikschule. Dem ... [mehr] 

Freie Wähler begrüßen Museumskonzept -

Die Eckpunkte des neuen Museumskonzepts, die am Dienstag in der Sitzung des Kulturausschusses erläutert ... [mehr] 

Seitenaktualisierungen

Übersicht der letzten Aktualisierungen der Homepage

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Sepp Mißlbeck

Sepp Mißlbeck (63), Wirtschaftsingenieur, Stadtrat

Geboren 1944
verheiratet 1968 / 2002
zwei Kinder 1969 / 1972

Sepp Misslbeck erzählt über seinen Werdegang:

„Ich durfte „wohlbehütet“ unter der Obhut meiner Eltern und meiner beiden Schwestern aufwachsen und war tatsächlich ein Musterschüler in der Volksschule. In der Pubertät haben sich die Interessen natürlich etwas verschoben in Richtung Freizeit, dadurch wurde nichts aus dem Vorhaben, nach dem Abitur ein Chemiestudium zu beginnen. Stattdessen begann ich eine Lehre bei MAN in Augsburg und parallel ein Praktikum in der dortigen Graugießerei – unter für mich und meine Kollegen harten Lebensbedingungen: wohnen mussten wir in einer Steinbaracke, geweckt wurde um 6 Uhr mit der Sirene, um 22 Uhr gingen die Lichter aus.
Gelohnt hat sich das Durchhalten jedenfalls, da ich die Lehre als „Schwabens Bester“ abschließen konnte.

Im Anschluss an die Lehre folgte ein Studium zum Wirtschaftsingenieur in München, auch hier konnte ich mit einem überdurchschnittlichen Ergebnis abschneiden. Aus diesem Grund eröffnete sich die Möglichkeit zu einem Universitätsstudium der Volkswirtschaft, das ich aber nach einem schweren, nicht verschuldeten Unfall wieder abgebrochen habe. Ich habe in meiner Jugendzeit zudem viel Leistungsport getrieben, wodurch ich etliche Krankenhäuser kennen lernen musste – z.B. lag ich acht Monate mit beiden Armen in Gips. Danach habe ich nur noch Freizeitsport betrieben – und tue dies mit Begeisterung bis heute.

Somit trat ich 1968 direkt in den elterlichen Betrieb ein, wir hatten damals 38 Mitarbeiter. Mein Vater war zu dem Zeitpunkt politisch sehr aktiv (als Stadtrat und Bürgermeister in Ingolstadt), daher konnte ich mich im Betrieb frei entfalten. Leider starb er bereits 1974 nach schwerer Krankheit, und ich musste den Betrieb alleine weiterführen.

Da die Firma immer größer wurde, folgte 1982 der Verkauf des ererbten Grundstücks in der Schubertstraße und wir wagten einen kompletten Neubeginn gemeinsam mit unseren mittlerweile 70 Mitarbeitern in der Hebbelstraße im Ingolstädter Norden, wo sich auch heute noch der Hauptsitz der Firma befindet. Mittlerweile arbeiten rund 480 Mitarbeiter für unser Unternehmen, das sich in Deutschland und England auf insgesamt neun Standorte ausgedehnt hat. Mein Sohn ist vor rund zehn Jahren ebenfalls in den Betrieb eingetreten und führt diesen mittlerweile mit zwei weiteren Geschäftsführern, so dass ich mich mehr auf die Politik konzentrieren kann.“