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Bericht zum Workshop „Den ganzen Tag Schule“

Bildungsinitiative „Kind-Schule-Beruf“ der FREIEN WÄHLER Ingolstadt e.V.

Der Workshop „Den ganzen Tag Schule" am 19.10.2013 in Ingolstadt, veranstaltet von den Freien Wählern, wurde zu einem innovativen Diskussionsnachmittag. Er wurde von fast 30 Fachleuten und Eltern besucht.

An der Podiumsdiskussion nahmen Monika Bradna (DJI), Klaus Wenzel (BLLV), Dieter Edenharter (SJR) und Petra Flauger (FW) teil. Die Moderation übernahm Stephan Brummet (WORTart).

Monika Bradna, Referentin für Grundsatzfragen beim Deutschen Jungendinstitut e.V. in München und Klaus Wenzel, Präsident des Bayerischen Lehrer und Lehrerinnen Verbandes (BLLV), standen im Mittelpunkt des Interesses und hatten zahlreiche Fragen, gerade auch aus dem Publikum, zu beantworten.

Stephan Brummet führte zunächst allgemein in das Thema ein. Anschließend erhielten die beiden Fachleute aus München Gelegenheit, über die allgemeinen Hintergründe und regionalen Unterschiede beim Aufbau von Ganztagsschulen (bzw. -klassen) in Deutschland und vor allem in Bayern zu informieren.

Anschließend wurde die Situation in der Stadt Ingolstadt im Detail beleuchtet. Es herrschte ein reger Austausch an Fragen und Antworten, auch mit Dieter Edenharter, stellvertretender Geschäftsführer des Stadtjugendrings Ingolstadt, und Petra Flauger, Mitorganisatorin der FWBildungsinitiative „Kind-Schule-Beruf" und selbst Vorsitzende eines Elternbeirats.

Nach einer Kaffeepause wurden drei Arbeitsgruppen (pädagogische Ansätze, Transparenz und Angebot vs. Bedarf) eingerichtet. Hier wurde ins Detail eingestiegen und es wurde auch versucht, Ansätze für mögliche Problemlösungen zu finden und zu formulieren.

Ergebnisse:

In Ingolstadt gibt es derzeit 48 gebundene und 10 offene Ganztagsklassen.
Es gibt in ganz Bayern noch keine staatliche Ganztagsschule. Nicht an allen Schularten werden Ganztagesklassen eingerichtet. Es gibt keine gebundene Ganztagesklasse an staatlichen Gymnasien und staatlichen Realschulen.
Eine detailliertere Beschreibung der Ergebnisse finden Sie auf Seite 2.
An einer Umsetzung wird derzeit gearbeitet.


Kontakt für Rückfragen:

Petra Flauger
Tel.: 0841/ 98 07 44
Mobil: 01520/ 19 81 863
E-Mail: petra.flauger@fw-ingolstadt.de


Ergebnisse im Detail:

Bedarfsabfragen sollten mit einem Elternabend (Vorträge) verbunden werden. Im Elternabend sollte über die Regelschule mit Hort und Mittagsbetreuung, die offene und gebundene Ganztagsklasse „neutral" aufklärt werden. Erst danach macht es Sinn, eine Abfrage durchzuführen.

Diese Elternabende sind in den Vorschulgruppen den Kindergärten (als Vorbereitung zur Grundschule) und in den Grundschulen, 3. bis 4. Klasse, (als Vorbereitung auf weiterführende Schulen = Sekundarstufe 1) anzusiedeln.

Mehr Transparenz auf Seiten der Politik und der Schulen sorgen für mehr
Verständnis und Wertschätzung bei den Eltern. Es muss weiterhin immer eine Wahlmöglichkeit der Eltern geben. Der Bedarf an Räumlichkeiten sollte nicht nach dem demografischen Wandel berechnet werden, sondern muss in Ingolstadt den gegenläufigen Trend, nämlich den Zuwachs an Schülern, berücksichtigen.
Eine Kooperation zwischen Schulen und Vereinen wäre sinnvoll, um das bestehende Potential und Angebot zu bündeln.

Die Unterstützung der Schulleiter bei einer Umstellung auf eine Ganztagesklasse ist derzeit nicht gegeben. Ein Erfahrungsaustauch der Rektoren untereinander und eine Unterstützung vom Kultusministerium durch Empfehlungen würde eine große Hilfe darstellen.

Qualitativ gute gebundene Ganztagesschulen brauchen mehr Lehrerstunden (funktionierende Modelle gehen von 19 zusätzlichen Lehrerstunden pro Woche aus) und die Rektoren benötigen mehr Zeit für die Verwaltung bzw. für ihre Managementaufgaben.

Durch die getakteten (gebundenen) Ganztagsklassen wird sehr viel Druck von den Schülern genommen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die gebundenen Ganztagsklassen bei gleichen Bedingungen besser abschließen. Bei einer gebundenen Ganztagesklasse würden die Zuzahlungen für Hort und/oder Mittags-/Hausaufgabenbetreuung für die Eltern entfallen. Es käme also somit zu einer finanziellen Entlastung.

In gebunden Ganztagesklassen kann viel flexibler auf die Bedürfnisse der Schüler eingegangen werden. Dies geschieht zum einen durch Teilung der Klasse (externes Fachpersonal) und zum anderen dadurch, dass die Lehrer ihre Schüler gezielt fördern können. Die über den Tag verteilten Unterrichtsund Erholungsphasen und der erweiterte Anwesenheits-Zeitrahmen der Schüler führte dazu, dass der Lehrer während des Unterrichts noch besser auf das einzelne Kind eingehen kann.

Forderung an die Politik: Schaffung einer echten Wahlmöglichkeit, d.h. Einrichtung wenigstens einer gebundenen Ganztagesklasse in jedem Schulsprengel und in jeder Schulart!


Engagement in Sachen Bildung – die Bildungsinitiative der FW Ingolstadt