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06.12.2013 Visionen und Ideen

Visionen und Ideen Innenstadt und Schlosslände

Ingolstadt (DK)  Die Freien Wähler hatten am Mittwochabend zu einer Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Gestaltung der Innenstadt und der Schlosslände eingeladen. Architekt und FW-Stadtratskandidat Peter Bachschuster griff in seinem Vortrag dabei auf Vorschläge und Ideen zurück, die er und sein Büro schon 2006 entwickelt hatten. Bürgermeister Sepp Mißlbeck und OB-Kandidat Peter Springl erläuterten die Vorstellungen der FW zur Schlosslände.

In Überblendtechnik zeigte Bachschuster, wie Straßen und Plätze in Ingolstadt früher ausgesehen haben und wie sich heute präsentieren. „Manches ist besser geworden, Vieles schlechter“, lautete das Fazit des Architekten. Als positives Beispiel wertete Bachschuster den Carraraplatz, als schlechte Beispiele den Rathausplatz und die Harderstraße. Seine Hauptthese lautete aber, die Stadtplanung dürfe sich nicht im Klein-Klein verlieren, sondern brauche den Blick auf das große Ganze. Bachschuster forderte auch mehr Selbstvertrauen für die Innenstadt ein, die sich gegenüber dem Westpark zu sehr auf eine Abwehrhaltung fixiere. „Den Westpark werden wir nicht wieder los“, sagte der weltweit tätige Architekt. Die Altstadt müsse wieder „der“ Begegnungsraum für die Bürger und Bürgerinnen werden. Die Aufenthaltsqualität zu steigern, und zwar nicht nur punktuell, sondern weiträumig, müsse deshalb das Hauptziel sein.

Zur Illustration holte Bachschuster seine Visionen von 2006 hervor und zeigte, wie eine teilweise Überdachung der Fußgängerzone aussehen könnte („gibt es gute Beispiele in vielen Städten“), wie die Harderstraße „boulevardmäßig“ gestaltet und die Schlosslände so umgebaut werden könnte, dass sie einer Großstadt würdig wäre.

Das Thema Schlosslände griffen Bürgermeister Sepp Mißlbeck und OB-Kandidat Peter Springl auf. Sie erläuterten an einem Modell, dass die jetzt vierspurige Straße auf zwei Fahrspuren plus eine Abbiegespur reduziert und etliche Meter nach Norden verschoben werden könnte. Dadurch entstünde Platz für einen Donaustrand, der sich zwischen dem jetzigen Durchgang vom Theater an die Donau und dem Donausteg erstrecken könnte. Der Steg sollte nach diesem Vorschlag verlängert und über die Schlosslände geführt werden. Als Highlight ist auf Höhe des jetzigen Durchgangs ein Restaurant geplant, das auf Stelzen in der Donau steht.  „Diese Vorschläge sind zwar nicht im Detail ausgearbeitet, aber doch schon ziemlich wirklichkeitsnah“, sagte Springl.

In der Aussprache wurde große Zustimmung zu den Gedankengängen von Peter Bachschuster deutlich. Ein Teilnehmer forderte eine „ganzheitliche Betrachtung“ des Themas Innenstadt und eine parteiübergreifende Diskussion, die ergebnisoffen geführt werden müsse. Dass die Bürger und Bürgerinnen daran großes Interesse haben, zeigte der gute Besuch der Veranstaltung. OB-Kandidat Springl musste selber anpacken und Stühle heranschleppen, damit alle Besucher Platz finden konnten.