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Nach den Trümmern...

DK vom 14. Mai 1948

In einer außerordentlichen Sitzung des Industrie- und Handelsgremiums am Montag wurde folgende Reslution gefaßt: "Das Industrie- und Handelsgremium ist am 10. Mai 1948 zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengetreten. Den Anlaß gaben die bevorstehenden Stadtratswahlen. Die einhellige Ansicht ging dahin, daß die allgemeinen Interseen der Wirtschaft bisher und nach den bekanntgewordenen Wahlvorschlägen auch in zukunft nicht genügend gewährleistet erscheint. Aus diesem Grunde würde es begrüßt werden, wenn die an das Gremium herangetragene Anregung, für die weitesten Kreise der Ingolstädter Wählerschaft einen unabhängigen Wahlvorschlag aufzustellen, verwirklicht würde."

Auf Grund dieses Beschlusses wurde am Mittwochabend eine Zusammenkunft zur Benennung geeigneter Kandidaten einberufen. Kaufmann Max Gründl gab als Vorsitzender des Wahlausschusses einleitend die Resolution bekannt und betonte, daß nicht die Gründung einer neuen "Partei" beabsichtigt sei, sondern daß vielmehr gerade der Unwillen weiterer Kreise gegen die Parteienwirtschaft die neue "unabhängige Wählergruppe" notwendig mache.

Die Bekanntgabe, daß an die Spitze der Wahlkandidaten dieser Gruppe Ingolstadts früherer Oberbürgermeister Dr. Listl treten werde, fand allgemeine Zustimmung. Dr. Listl führte in kurzer Ansprache aus, daß für eine ersprießliche Arbeit im Stadtparlament eine Anzahl fähiger Köpfe, die außerhalb der Parteien stehe, von großer Bedeutung sei. Er persönlich habe sich entschlossen, aus seiner Resignation herauszutreten und sein Wissen und seine ganze Kraft als Stadtrat für das Gemeinwohl einzusetzen. Nach der Bildung eines Wahlausschusses erfolgte die Aufstellung der Kandidatenliste und die Zusammensetzung eines Geschäftsausschusses.

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