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Ingolstadt 50 Jahre im Schlaglicht

Zustandsbeschreibungen sind immer schwierig. Bei jeglicher Form des politischen Engagements besonders. Wie urteilt der Bürger? Tagesaktuelle Einflüsse, Trends, persönliche Betroffenheit, Freude oder auch Verärgerung über einzelnen Entscheidungen bestimmen eine derartige Einschätzung. Folglich kann auch dieser Versuch einer Beschreibung nur ein Schlaglicht sein, das Vergangenheit und Perspektiven einer freien und unabhänigen politischen Überzeugung in und für Ingolstadt aufzuhellen versucht.

Tatsache ist, daß die Nachkriegsgeschichte Ingolstadts mit der UW, wie die Freien Wähler bis vor wenigen Monaten hießen, eng verbunden ist.

Wie bei allen guten Dingen des Lebens stand zu Anfang eine Idee, weniger ein Zufall. Die Sorge um das kommunale Gemeinwesen veranlaßte Ingolstädter Bürger am 10. Mai 1948 sich zu einer Wählergruppe, besser zu einer kommunalpolitisch interessierten und engagierten Gemeinschaft zusammenzuschließen. Der Kreis der Mitglieder ergab sich zunächst aus dem Industrie- und Handelsgremium Ingolstadt. Zahlreiche namhafte Ingolstädter waren bereit, aus den Trümmern eines nationalistischen Wahns einen aktiven Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten.

Namen wie Max Gründl und Friedrich Drausnick aus der Gründungszeit der UW haben ihre unverrückbare Stellung in der Stadtgeschichte. Ebenso die späteren Bürgermeister Sepp Mißlbeck und Otto Lamm, die in diesem verantwortungsvollen Amt Ingolstadt mitgeprägt haben. Die Geschichte der UW ist mit solchen Persönlichkeiten und deren Leistung verbunden, die Namen sind nicht nur den älteren Bürgern dieser Stadt vertraut, sie haben Ingolstadt in bestem Sinne repräsentiert.

Die Zielrichtung der Unabhängigen und Freien Wähler auf ihre Kommune war daneben sicher ein wesentlicher Grund, daß die UW ohne Unterbrechung seit 1948 im Stadtrat vetreten ist. Die Gruppierung fand ihren festen Platz in der Ingolstädter Stadtpolitik.

Die ausdrückliche Aufnahme des Begriffs der Unabhängigkeit in den Namen der Gruppierung war ein Eckpfeiler. Ein anderer der die "Freien Wähler" insgesamt verbindende Gedanke der "Parteifreiheit". Der Grundaussage des Art. 38 des Grundgesetzes trägt dieser Zielsetzung in besonderem Maße Rechnung: "...frei von Weisungen und Aufträgen, unterworfen nur dem eigenen Gewissen..."

Eine dem Bürger parteifreie und -unabhängige Politik erlebte im Laufe der Jahre und Jahrzehnte unterschiedlichen Zuspruch. Die Zahl der Stadträte aus den Reihen der UW, ihr maßgeblicher, fachlicher und bisweilen auch zur entscheidungsfindenden Mehrheit benötigte Einfluß war unterschiedlich. Es gab, darf man auch heute ohne Scham bekennen, schwache Stunden, in denen bereits offen über die Auflösung der damaligen UW diskutiert wurde. Mit dem Beschluß, daß die Freien Wähler im Herbst landesweit mit ihren unabhängigen Kandidaten/Innen für den Landtag und die Bezirkstage kandidieren, eröffnet eines neue Dimension des bürgernahen Engagements.

In der Kommunalpolitik ist die UW/FW seit 1990 mit vier von 50 Stadträten in den Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozeß eingebunden. Mit Peter Gietl, der das Amt des Fraktionsvorsitzenden übernommen hat, stellte die Gruppierung bei der Kommunalwahl 1996 erstmals einen eigenen OB-Kandidaten.

Jetzt gilt es weiterhin eine sachorientierte, dem Wohl der Gemeinde verpflichtete und dienende Selbstverwaltungspolitik zu fördern. Die Tendenz der FW/UW ist der Versuch, einen Konsens informierter Kreise und Personen zu Sachthemen herzustellen und die bestmögliche Lösung zu finden, Ideen und Grundhaltungen, denen gerade in diesen Tagen der Frustrierung von Bürgern über Politik wachsende Bedeutung zuzumessen ist.

Wenn Unabhängige und Freie Wähler ine Ideologie besitzen, dann die des kommunalen Gemeinwohls. Die Freien Wähler UW Ingolstadt wollen in Ingolstadt diese Prämissen in die Tat umsetzen. Sie sind Ihrer Stadt zutiefst verbunden, die Sorge um das Florieren dieses Gemeinwesens bestimmt auch heute das Handeln.

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