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04.01.2018 Auf keinen Fall wieder alle Busse durch die Nord-Süd-Achse

Auf keinen Fall wieder alle Busse durch die Nord-Süd-Achse

Für die INVG-Buslinien, die bisher die Rossmühlstraße befahren und auch die dortige Haltestelle bedienen, muss während des Umbaus der Rossmühlstraße ab Ende 2018 für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren eine neue Streckenführung gefunden werden. Der Vorschlag der INVG, alle Busse wieder durch die Altstadt zu leiten, hat bei den Anliegern der Nord-Süd-Achse zu einem Aufschrei geführt. Verständlicherweise, denn vor allem während des Lieferverkehrs am Vormittag wird es wie früher zu chaotischen Verhältnissen kommen, wenn Lieferwagen die Engstellen an der Moritzstraße und Am Stein blockieren und die Busse an der Weiterfahrt hindern.

Die FW-Fraktion hat deshalb nach Alternativlösungen gesucht und stellt folgende Vorschläge zur Diskussion:

  1. Provisorische Trasse von der Esplanade nördlich an der Mensa der TH vorbei, dann östlich entlang der Carissma-Halle und hinunter zur Schlosslände (siehe Skizze) und umgekehrt. Entlang der Mensa ist bereits eine befestigte Trasse vorhanden, entlang der Carissma-Halle eine Baustellen-Straße, der größere Teil müsste neu gebaut werden, so breit, dass zwei Busse aneinander vorbeifahren können. Der letzte Abschnitt hinunter zur Schlosslände ist wieder bereits vorhanden und befestigt. Vorteil: Die Trasse würde nur vom Linienverkehr benutzt, an der Esplanade könnte eine Ersatzhaltestelle vorgesehen werden. Nachteil: Es entstehen Kosten für den Bau und späteren Rückbau der provisorischen Trasse.
  2. Umleitung über die Heydeckstraße und Frühlingstraße zur Schlosslände und umgekehrt. Vorteil: Die Straßenführung ist bereits vorhanden, es entstehen keine Kosten für eine neue Trasse. Nachteil: Der Umweg ist etwas größer, die Frühlingstraße ist meist sehr stark zugeparkt, vor allem in Höhe von St. Vinzenz. Dort müssten absolute Halteverbote erlassen werden, damit die Busse im Gegenverkehr Platz haben.

Die FW-Fraktion betrachtet die von der INVG favorisierte Linienführung durch die Nord-Süd-Achse als äußerst problematisch. Schon jetzt ist es unbefriedigend, dass an Werktagen immer noch die Busse der Linien 10 und 11 durch die Nord-Süd-Achse fahren. Häufig kommen die Gelenkbusse gar nicht oder nur mit Mühe an den haltenden Lieferfahrzeugen vorbei. Würden wieder alle Linienbusse durch die Nord-Süd-Achse fahren, wäre das Chaos vorprogrammiert. Die Fraktion plädiert deshalb ausdrücklich dafür, den Vorschlag der INVG zu verwerfen und nach anderen Lösungen zu suchen, auch wenn diese schwieriger umzusetzen sind.

Die Freien Wähler verfolgen diese Diskussion aber auch mit einem gewissen Schmunzeln. Als sie vor bald 20 Jahren den Vorschlag machten, die Linienbusse aus der Nord-Süd-Achse zu verbannen, war die Aufregung groß. Schließlich wurden doch fast alle Linien um die Altstadt herumgeleitet, nur die Busse der Linien 10 und 11 blieben übrig. Vor rund zehn Jahren stand das Thema wieder zur Debatte. Die Freien Wähler forderten, die Busse wenigstens an den Samstagen nicht mehr durch die Nord-Süd-Achse fahren zu lassen. Wieder war die Aufregung groß: Die Altstadt werde vom öffentlichen Nahverkehr abgehängt, ältere Menschen könnten die Altstadt nicht mehr erreichen, wurde behauptet. Die Grünen inszenierten sogar ein Bürgerbegehren, das aber kläglich scheiterte. Seitdem fahren an Samstagen keine Linienbusse mehr durch die Innenstadt – und niemand vermisst sie. Erst recht wünscht sich niemand alle Busse auf die Nord-Süd-Achse zurück. Es wäre ein gewaltiger Rückschritt und Schaden für die Attraktivität der Altstadt. Deshalb sollten alle Alternativen ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Die FW-Fraktion hat deshalb einen entsprechenden Antrag an den Oberbürgermeister gerichtet.

Peter Springl, Fraktionsvorsitzender (für die FW-Stadtratsfraktion)