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03.07.2017 Brief an MdB Dr. Brandl - ICE-Strecke durch den Thüringer Wald; ICE-Halte in Ingolstadt

Brief an MdB Dr. Brandl - ICE-Strecke durch den Thüringer Wald; ICE-Halte in Ingolstadt

Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Dr. Reinhard Brandl,

mit einer gewissen Erwartung blicken wir aus Ingolstädter Sicht der für Dezember 2017 angekündigten Fahrplanänderung der Deutschen Bahn entgegen. Der Grund ist die geplante Inbetriebnahme der neuen ICE-Strecke durch den Thüringer Wald. Laut Bahn soll die neue Trasse, die zu den „Verkehrsprojekten Deutsche Einheit“ zählt, den Verkehr zwischen München und Berlin revolutionieren. Bisher sind Zugreisende zwischen beiden Städten rund sechs Stunden unterwegs, künftig soll die Fahrt nur noch rund vier Stunden dauern. Dreimal täglich soll ein so genannter Sprinter diese Fahrzeit sogar noch unterbieten. Die Bahn will die Fahrgäste zwischen Berlin und München verdoppeln.

Wir befürchten nun, dass Ingolstadt beim Bestreben der Bahn, die Züge zwischen München und Berlin mit größtmöglichem Tempo fahren zu lassen und die Fahrzeit so gering zu halten wie nur möglich, buchstäblich auf der Strecke bleibt. Diese Befürchtung liegt auf der Hand, da schon jetzt nur einzelne ICE-Züge in Ingolstadt halten – sehr zum Nachteil der Bahnkunden aus Ingolstadt und der Region. Während in anderen Großstädten wie Ulm (123 000 Einwohner) oder Würzburg (125 000 Einwohner) alle ICE Richtung München bzw. Nürnberg Station machen, hält in Ingolstadt nur jeder 2. bis 3. ICE. Die Bahn lässt Ingolstadt links liegen und verkennt dabei die Bedeutung und das große Einzugsgebiet dieses Eisenbahnknotens.

Die Stadt Ingolstadt stärkt bereits durch ihren Verkehrsentwicklungsplan, aber auch durch konkrete Maßnahmen sehr den sog. Umweltverbund. Die Schiene ist ein Teil dieses Umweltverbunds.

Wir bitten Sie deshalb, sich rechtzeitig darüber zu informieren, welche Pläne die Bahn mit Blick auf Ingolstadt hat, und mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dass die Zahl der ICE-Züge, die in Ingolstadt halten, nicht verringert, sondern nach Möglichkeit erhöht wird. Langfristig ist ein Halt eines jeden ICE-Zuges – mit Ausnahme der Sprinter – anzustreben. Es ist sicher überflüssig, Sie, Herr Dr. Brandl, auf die Bedeutung des Standorts Ingolstadt hinweisen. Es wäre jedenfalls ein sehr schlechtes Signal, wenn die Bahn die Zahl der ICE-Stopps in Ingolstadt dem Ziel einer möglichst schnellen Verbindung München – Berlin unterordnen und die ohnehin schon ausgedünnte Anbindung Ingolstadts ans Fernverkehrsnetz weiter verschlechtern würde.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Peter Springl, Fraktionsvorsitzender

(für die FW-Stadtratsfraktion)