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06.11.2016 Klausurtagung der Freien Wähler

Blick nach Augsburg - FW-Fraktion informiert sich über Theatersanierung in der Nachbarstadt

Das Theater muss saniert werden – was tun? Eine ganze Reihe von Städten steht vor dieser schwierigen Aufgabe – auch die Nachbarstadt Augsburg. Die Stadtratsfraktion der Ingolstädter Freien Wähler befasste sich im Rahmen ihrer Klausurtagung noch einmal mit diesem komplexen Thema und blickte dabei über den kommunalpolitischen Tellerrand hinaus nach Augsburg. Der dortige Kulturreferent Thomas Weitzel erläuterte, vor welchen Problemen Augsburg steht und wie diese gelöst werden sollen. Die Ingolstädter Situation beleuchteten Kulturreferent Gabriel Engert und Intendant Knut Weber. Ein weiteres Thema war u.a. der Sanierungsbedarf an Schulen.

In Augsburg gilt es nicht „nur“ ein Stadttheater zu sanieren, sondern ein komplettes 4-Sparten-Haus. Das Große Haus mit 950 Plätzen steht unter Denkmalschutz und musste aus Brandschutzgründen von heute auf morgen geschlossen werden. Weitzel stellte dar, dass auch die Werkstätten, die Probebühnen, die Probenräume für Ballett und Orchester – kurzum das gesamte Gebäudeensemble neugestaltet werden muss. Die Arbeitsbedingungen seien unzumutbar, die technischen Abläufe kompliziert und kostenintensiv. Während der mehrjährigen Sanierungsphase werden Oper, Schauspiel, Brechtbühne, Orchester und Ballett in verschiedene Ersatzspielstätten ausweichen. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 186,3 Millionen Euro (zzgl. Ersatzspielstätten), wovon der Freistaat Bayern 107 Millionen übernimmt.

Gabriel Engert und Knut Weber ließen in der Diskussion keinen Zweifel daran, dass an der Sanierung des Stadttheaters kein Weg vorbeiführt, eine Überzeugung, die laut Vorsitzendem Peter Springl auch von der FW-Fraktion geteilt wird. Während in Augsburg geeignete Ersatzspielstätten gefunden werden konnten, sehen Engert und Weber diese Möglichkeit für Ingolstadt nicht. Beide machten außerdem darauf aufmerksam, dass mit den geplanten Kammerspielen das auch in Ingolstadt vorhandene Problem der völlig unzureichenden Theaterwerkstätten gelöst werden könnte. Außerdem könne insbesondere das provisorische Kleine Haus am Turm Baur aufgegeben werden. Engert trat auch der Vermutung entgegen, die Kammerspiele sollten mit einer zweiten Großbühne ausgestattet werden. Das Projekt werde, falls es in Nachbarschaft des Stadttheaters realisiert werde, deutlich kleiner ausfallen als die erste Planung der Vorprojektgenehmigung im Klenzepark.

Ein weiterer Themenbereich der Klausurtagung war der Bauzustand an einigen Schulen wie dem Katharinen- und dem Reuchlin-Gymnasium. Die Beschwerden der Eltern häuften sich, berichtete Johann Stachel. Die FW-Fraktion will deshalb von der Verwaltung eine Aufstellung über den akuten Sanierungsbedarf an den Schulen anfordern.

Erfreut zeigte sich die Fraktion, vor allem Bürgermeister Sepp Mißlbeck und Gerd Werding, über den Erfolg des von ihnen initiierten Jugendbildungshauses am Baggersee. Die Auslastung sei hervorragend, mit dem Ausbau des 1. Stockwerks werde die Einrichtung noch attraktiver.

Peter Springl, Fraktionsvorsitzender

(für die FW-Stadtratsfraktion)