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Ende des Staus?

Freie Wähler: B 13 raus aus der Stadt

Täglich staut sich der Verkehr auf der B 13. Die Verlegung der Bundesstraße nach Westen würde Friedrichshofen und die Anwohner der Münchener Straße entlasten.

Kein Zweifel: Die B 13 ist ein Ärgernis. Wer von Eichstätt kommend Richtung Süden auf dieser Bundesstraße unterwegs ist, der fährt praktisch durch die ganze Stadt. Er durchquert Friedrichshofen, auf der Neuburger Straße den Nordwesten, fährt auf der Westlichen Ringstraße an der Altstadt vorbei und nachdem er den üblichen Stau vor der 3. Donaubrücke hinter sich hat, quält er sich über die Münchner Straße und schließlich durch Unsernherrn. Die Anwohner an dieser Verkehrsachse stöhnen. Kann Ihnen geholfen werden? Nun präsentieren die Freien Wähler einen Vorschlag, der höchst kontroverse Diskussionen auslösen dürfte. Sie wollen mittels einer vierten Querung der Donau die B 13 aus der Stadt nach Westen verlagern. Die Idee an sich fasziniert.  

Grün: Bisherige B 13, Rot: Vorgeschlagene Route

 

Beim Kreisel am westlichen Ortseingang von Friedrichshofen soll der Verkehr nach Süden auf die Ochsenmühlstraße geleitet werden. Südlich der Ochsenmühle würde dann eine neue Trasse nach Südosten abzweigen und den Verkehr an Gerolfing vorbei Richtung Donau leiten.  Etwa auf Höhe der bisherigen Kiesabfuhrstraße würde die Gerolfinger Straße überquert und die Donau erreicht werden. Die Donauauen sind nun der kritische Punkt. Um einen umweltschädlichen Eingriff zu vermeiden, soll die Donau im Bereich der Auwälder untertunnelt werden. Das dürfte ziemlich kostspielig werden. Doch hofft man bei der FW insoweit auf Zuschüsse des Bundes, da es sich um die Verlegung einer Bundesstraße handeln würde. Nach der Unterquerung der Donau würde die neue Straße östlich der Herrenschwaige in die Hagauer Straße einmünden, die Wallmeisterstraße erreichen, diese überqueren und weiter nach Süden bis zur neuen B 16 verlaufen. Über die B 16 wäre dann die Anbindung an die südlich von Ingolstadt jetzt schon vorhandene Trasse der B 13 gegeben.   Blickpunkt Wochenende sprach mit Sepp Mißlbeck, dem OB-Kandidaten der Freien Wähler über die Vorzüge und Probleme dieser Straßenführung.  

Blickpunkt Wochenende: Ist eine vierte Querung der Donau wirklich nötig?

Sepp Mißlbeck: Laut Flächennutzungsplan sind  zu-sätzlich Wohngebiete  in der Nord-West-Achse (Gerolfing – Dünzlau) und Süd-West-Achse (Haunwöhr – Knoglersfreude  -Hagau) ausgewiesen. Diese sollen zu einem jeweiligen Einwohnerzuwachs von 15.000 führen. Wir müssen als wachsende Boom-Town auch für die notwendige Anbindung und damit für die Infrastruktur sorgen.  

Blickpunkt Wochenende: In welchem Zeitraum könnte das Projekt realisiert werden?

Sepp Mißlbeck: Das Projekt ist derzeit sicherlich ein Reizthema und passt vielleicht nicht in die politische Landschaft. Aber man muss den Mut haben,  bereits heute eine mögliche Donau-Querung zu planen und die dazu notwendigen Grundstücke vorzuhalten. Das Projekt wird sicherlich nicht von heute auf morgen realisiert werden.  

Blickpunkt Wochenende: Werden hier nicht die geschützten Donauauen einer Umsetzung entgegenstehen?

Sepp Mißlbeck: Die naturgeschützten Donauauen können durch eine Untertunnelung nahezu ungefährdet erhalten bleiben. Eine Untertunnelung ist technisch sicherlich machbar, aber natürlich mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Es wird in der Zukunft nicht eine Frage der Finanzierung sein, sondern ein Abwägen der Prioritäten: geschützte Natur oder ungelöste Verkehrsprobleme, mit einer nicht mehr zumutbaren Lärm- und Umweltbelastung für die Einwohner im Süden und Nord-Westen der Stadt Ingolstadt.

Text: "Blickpunkt Wochenende" KW 48

Foto: Thomas Michel