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Freie Wähler stellen Programm vor

Von Suzanne Schattenhofer Ingolstadt (DK)

Rossmühlstraße in Tunnel legen

Die Freien Wähler haben gestern ihr Programm für die Kommunalwahl 2008 vorgestellt. „Die absolute Mehrheit der CSU ist zu kippen, umschrieb Vorsitzender Peter Gietl das oberste Ziel. Mit Hilfe eines Städteplaners haben die FW ihre Vorstellungen für das Gießereigelände konkretisiert. Städtebauliche Maßstäbe wolle man damit setzen, so Gietl. Priorität hat diesen Plänen zufolge die Erweiterung der Fachhochschule in Form eines Gebäudekomplexes, der wie eine Hand mit ausgestreckten Fingern ins Glacis greift. Zwischen diesem Bereich und dem Kongress- und Hotelbau soll eine freie Fläche als Campus entstehen. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Gießerei – ein lang gestreckter Ziegelbau – wird nach den Vorstellung der FW zum Kommunikationszentrum umgewandelt, mit Jazzkneipe und kleinen Läden. Das Kavalier Dallwigk könnte künftig das Museum für Konkrete Kunst beherbergen, da der Mietvertrag in der Tränktorkaserne ausläuft. Das ganze Quartier soll nach den Plänen der FW zu einem verkehrsberuhigten Bereich werden: Die Schlosslände wird überbaut, um eine Verbindung zur Donau zu schaffen. Die Rossmühlstraße hingegen wird teilweise in einen Tunnel gelegt, der auf Höhe des Arbeitsamts in einen Kreisel mündet. Von der Donau kommend soll ein Linksabbiegen in die Beckerstraße nicht möglich sein: Autofahrer müssen vor bis zum Kreisel, wieder zurück und dann rechts ab in die Altstadt.

An anderer Stelle sind die Vorstellungen autofreundlicher: Trotz der Forsa-Ergebnisse, wonach die Hälfte der Befragten gegen eine weitere Donaubrücke ist, halten die FW langfristig an einer vierten Donauquerung fest, und zwar mit Anbindung der Stadtteile Friedrichshofen und Gerolfing an die B 16 auf Höhe des Gewerbegebiets Weiherfeld. „Allerdings ohne die Grünbereiche der Donau zu tangieren“, ergänzte OBKandidat Sepp Mißlbeck. Gemeint ist ein Tunnel.

Ein weiteres verkehrspolitisches Ziel ist es, Unsernherrn zu entlasten und den Durchgangsverkehr auf eine Trasse östlich der Bahnstrecke zu verlagern. In der Altstadt sollen die Busse aus der Nord-Süd-Achse verbannt werden.

Mißlbeck erklärte weiter, die Freien Wähler seien nicht gegen ein neues Stadion, doch der Erlös aus dem Verkauf des ESV-Geländes dürfe nur in den Breitensport, nicht aber in den Profisport fließen.

Fraktionsvorsitzender Wolfgang Scheuer umriss die sozialen Punkte des Wahlprogramms: Dazu zählen die Berufung eines Familienbeauftragten und die Einführung eines Kinder- und Jugendpasses schon im Jahr 2008, der beispielsweise die einjährige Gratismitgliedschaft in Sportvereinen ermöglicht.

Deutliche Kritik übte Gietl am Regierungsstil von Alfred Lehmann und der CSU. Es gehe nicht an, dass der OB über Summen bis 500 000 Euro im Rahmen der laufenden Geschäfte allein verfügen dürfe. „Der Stadtrat soll wieder stärker das Sagen haben.“ Als Bindeglied zwischen Stadtrat und Verwaltung sollten künftig Co-Referenten fungieren

Vier Männer und ein Modell: Ihre Vorstellungen zur Bebauung des Gießereigeländes stellten gestern die Freien Wähler vor. Foto: Herbert