Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Die FW Ingolstadt trauert...

Wir trauern um unser verstorbenes Mitglied und unsere Vertreterin im BZA Mailing-Feldkirchen Anita Tilscher

Aktuelle Ausgabe der FW Zeitung

Die neue Ausgabe der FW Zeitung vom 19.03.2015 ist erschienen und kann heruntergeladen werden (PDF)

Aktuelle Ausgabe des "Freien Wählers"

Die neue Ausgabe des Freien Wählers (01/2016) ist erschienen und kann heruntergeladen werden (PDF).

Imagefilm "INs Grüne" - Natur und Erholung in Ingolstadt

INs Grüne: Faszinierende Bilder einer Großstadt... [mehr] 

Newsletter der FW Ingolstadt

Sie können sich ab sofort hier für unseren Newsletter mit aktuellen Informationen und unseren Pressemitteilungen anmelden.

Seitenaktualisierungen

Übersicht der letzten Aktualisierungen der Homepage

Seiteninhalt

28.06.2007, Donau Kurier

Schlagabtausch wegen Sportpark

Nach einmütiger Verabschiedung der Stadtratsliste stürzen sich FW in eine heftige Diskussion.

Von Reimund Herbst

Ingolstadt (DK) Die Freien Wähler haben am Dienstagabend ohne Gegenstimme ihre Stadtratsliste für die Kommunalwahl 2008 beschlossen. So harmonisch der erste Teil dieser Versammlung verlief, so kontrovers diskutierten die FW-Mitglieder anschließend über den Bau eines neuen Fußballstadions.

49 stimmberechtigte Mitglieder, 49 Ja-Stimmen - der von der FW-Führung präsentierte Listenvorschlag hätte nicht eindeutiger von der Basis bestätigt werden können. Als neue Gesichter stellten sich im Konferenzraum des Theaters Wolfgang Fries (Ex-Eishockey-Spitzenspieler, jetzt Betriebswirt bei Gebrüder Peters), Marianne Seidl (Arbeitsmedizinische Abteilung von Audi) und Norbert Zepter (Maschinenbauingenieur) vor.

"Wir haben heute die FW-Ureigenschaften demonstriert", freute sich OB-Kandidat Sepp Mißlbeck nach der reibungslosen En-bloc-Abstimmung. "Wir haben die große historische Chance, endlich diese absolute Mehrheit der CSU zu brechen und wieder demokratische Spielregeln im Rathaus einzuführen."

Fraktionschef Wolfgang Scheuer leitete zum einzigen Sachthema des Abends über, der Stadiondiskussion, und er trat damit unter den Mitgliedern eine wahre Lawine von Wortmeldungen los. "Ich weiß nicht, ob das Engagement von Tuja auf Dauer so bleiben kann", warnte Gunther von Großmann, sich auf den FC-Sponsor zu sehr zu verlassen. "Es ist schon einmal eine Ingolstädter Firma von Schweizern übernommen worden, und sie haben zuerst gesagt, es bleibt alles beim alten." Hans Stückle kritisierte mit deutlichen Worten die Firmenpolitik von Tuja-Chef Peter Jackwerth und bemängelte die fehlende Akzeptanz des Fußballvereins in der Bevölkerung. Franz Schabmüller sprach von "Finanzierungskünsten, dass sich mir die Haare sträuben". Auch Stadtrat Hans Stachel sieht hinter 10 der fürs Stadion veranschlagten 20 Millionen Euro ein "großes Fragezeichen". Er warf dem Verein vor, mit Zahlen von Mitgliedern und Jugendmannschaften zu "jonglieren". Dass Oberbürgermeister Alfred Lehmann die Grundsatzentscheidung über den Sportpark verschieben wolle, stimme nachdenklich. Stachel: "Der Wähler will wissen, wo man steht."

Projekt nicht zerreden.

Es gab aber auch andere Stimmen. Klothilde Schmöller warb um eine neue Heimat für den Fußballverein, es gehe dabei auch um "viele Jugendliche". Nach Ansicht von Veronika Peters wird der Sportpark zum "zentralen Thema", obwohl gerade im sozialen Bereich genügend andere Probleme zu lösen seien. Die Unternehmerin plädierte jedoch für Offenheit, so lange die Einzelheiten der Finanzierung noch nicht auf dem Tisch lägen. "Spitzensport befruchtet auch immer den Breitensport."

Leidenschaftlich wehrte sich Sepp Mißlbeck dagegen, das Stadionprojekt zu "zerreden". Wenn der FC Ingolstadt nicht wäre, "gäb’s keinen Fußball mehr in Ingolstadt", rief er den Freien Wählern zu. "Sie werden doch nicht glauben", brachte Mißlbeck Audi ins Spiel, "dass sich der Vorstand von einem Weltunternehmen in einem Projekt engagiert, das nicht Hand und Fuß hat".

Zum Seitenanfang