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Stadtgeflüster Die Partei -CSU gibt uns Sonne, Wind und die Donau

Es war nicht alles schlecht, damals in der DDR. Da nervte die Führung das Volk im Zuge der Wählermanipulation zumindest nicht mit Wurfsendungen.

Dafür gab es tolle SED Gassenhauer, etwa den schmissigen Politbüro-Schlager „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!“, der die Bürger lehrte: „Sie hat uns alles gegeben. Sonne und Wind und sie geizte nie. Wo sie war, war das Leben. Was wir sind, sind wir durch sie.“ Und jetzt alle: „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!“

Es ist ziemlich sicher, dass die Vordenker der Ingolstädter CSU dies DDR-Liedlein summten, als sie jene Schlagzeilen produzierenden Wahlkampfzettel verfassten, die derzeit unters Volk gebracht werden.

In ihrer grenzenlosen Bescheidenheit weist die örtliche CSU nicht mal eigens darauf hin, dass sie den Ingolstädtern Sonne und Wind schenkt, weil das ist ja wohl eh klar. Dafür lobt sich die Partei in den Broschüren sonst aber für alles, wirklich alles, was in der Stadt edel, hilfreich und gut ist.

Von der CO2-Einsparung und schöner wohnen im Prinzenviertel über die Erhöhung der Einwohnerzahl bis zum Garten in der Antonschule. (siehe Leserbrief) Die CSU-Mitte zählt „Events wie Public Viewing“ und sogar die „Attraktive Außenmöblierung der Gaststätten“ zu ihrer Erfolgsbilanz. Ist es also echt den Schwarzen zu verdanken, dass die Freunde des Englwirt nicht mehr traditionell auf dem Gehsteig sitzen, sondern auf Gartenstühlen aus dem Baumarkt? Die Partei, sie hat uns wirklich alles gegeben!

Das war schon immer so, wie ein Blick in die Stadtgeschichte zeigt: So geht es wohl auf einen CSU-Beschluss zurück, dass die Donau durch Ingolstadt fließt. Es war mit Sicherheit auch die CSU, die den Ingolstädter Herzog Ludwig den Höckrigen 1438 dazu überredete, gegen seinen Vater Ludwig den Bärtigen zu rebellieren.

Und die Kanonenkugel, die dem Schwedenkönig Gustav Adolf vor 376 Jahren den Schimmel unterm Hintern wegriss, wurde gewiss aus einem Haus am Unteren Graben abgefeuert. Mutmaßlich dem Hauptquartier der Schwarzen. Die belagerte Stadt war gerettet, durch einen Kanoneneinschlag an der Münchener Straße. Mit voller Berechtigung kann sich daher der dortige CSU-Ortsverband jetzt gleich nochmal für die Sanierung der Straße feiern. Einige ihrer Erfolge hat die CSU in der Leistungsbilanz leider vergessen zu erwähnen.

Zum Beispiel: Wer beim Bäcker in der Donaustraße sechs Krapfen kauft, kriegt einen Prosecco dazu. Außerdem hat der Allkauf inzwischen nagelneue Einkaufswagerl, die Eisdiele in der Schutterstraße macht am 2. Februar wieder auf, und nur sieben Wochen später, am 20. März Punkt 6.48 Uhr, ist astronomischer Frühlingsbeginn. Wohl wahr: „Die Partei hat uns alles gegeben. Sonne und Wind und sie geizte nie.“

Einzig den tristen Sommer 2007 könnte man ihr zur Last legen. Aber Schlagerfreunde wissen: Schuld daran ist nur die SPD.