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20.07.2007, Donau Kurier

"Kinder klagen weniger als Eltern"

Freie Wähler diskutieren mit Experten über Auswirkungen der Schulreform

Von Cordelia Hiller

Ingolstadt (DK) Welche Folgen haben das achtstufige Gymnasium und die sechsstufige Realschule? Ist eine Ganztagesschule sinnvoll? Welche Ausbildung sollten Lehrer erhalten? Auf Einladung der Freien Wähler (FW) diskutierten am Mittwochabend vier Ingolstädter Experten über die Schulreform.

Das verkürzte Gymnasium (G 8) erachte sie durchaus als vernünftig, sagte Edith Philip-Rasch, Direktorin des Reuchlingymnasiums, wenngleich es für alle Beteiligten nach dem Pisa-Schock überstürzt eingeführt worden sei.

Bei der Diskussion um das G 8 vergesse man jedoch oft die Kinder an der Schnittstelle. Das sind die Schüler, die noch die neunstufige Gymnasialausbildung durchlaufen und in das G 8 reinrutschen, wenn sie durchfallen. Da die G 8-Klasse mit dem Stoff schon weiter ist, bedeutet das für den Wiederholer einen beträchtlichen Aufwand im Nachlernen. Die Schüler, die bereits im G 8 sind, hätten durch den gehäuften Nachmittagsunterricht kaum mehr Zeit für außerschulische Tätigkeiten. Sie kämen aber auch in den Genuss von regelmäßigem Intensivierungsunterricht, den Edith Philip-Rasch als "sinnvoll" bezeichnete. Im Großen und Ganzen würden die Kinder "weniger klagen als die Eltern".

Die sechsstufige Realschulausbildung, die nun anders als früher direkt an die vierte Klasse anschließt, übe immensen Druck auf die Grundschule aus, so die Beratungsrektorin der Fronhofer-Realschule, Dagmar Schreyögg. Sie hätte jedoch auch Vorteile, zum Beispiel, dass Kinder, die auf der vorangehenden Hauptschule regelmäßig unterfordert waren, dort nicht mehr zum Schlendrian erzogen würden.

Alle Schulvertreter befürworteten das Konzept der Ganztagesschule. Das käme nicht nur den berufstätigen Müttern zu gute, sagte Dagmar Schreyögg. "Der Tag für die Kinder könnte damit wesentlich besser strukturiert werden."

Michael Schels, Rektor der Hauptschule an der Herschelstraße, trat für eine offene Nachmittagsbetreuung ein, wie es sie bereits an seiner Schule gibt. Bei diesem Angebot können Kinder kommen und gehen, wann sie wollen. Diese intensive Betreuung setze jedoch voraus, dass die Lehrer anders ausgebildet werden. Auch FW-Mitglied Raimund Reibenspieß, der die Gesprächsrunde moderierte, forderte für Lehrer aller Schultypen eine gemeinsame Basis-Ausbildung in Psychologie und Pädagogik, damit sie den Schüler individuell stärken können. Damit stellte der Beratungslehrer am Schulzentrum Südwest das Kind in den Vordergrund: "Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen Schüler ohne Abschluss zu entlassen."

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