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„Gedankenstütze“ für Gießereigelände

Gedankenstütze für Gießereigelände

Freie Wähler stellen ihr Modell für Ausbau des Ingolstädter „Filetstücks“ öffentlich vor

Ingolstadt (reh) Für Aufsehen haben die Freien Wähler (FW) mit ihrem Modell zum Gießereigelände vorgestern im IFG-Beirat gesorgt.

Zwar startet die Stadt trotzdem einen städtebaulichen Wettbewerb, in den der FW-Beitrag nun eingereicht wird. Gestern stellte die Gruppierung ihren Plan der Öffentlichkeit vor. „Die Zeit ist der entscheidende Faktor“, mahnte der FW-Vorsitzende Peter Gietl. Sie drängt, will die Stadt die Studienplätze für eine FH-Erweiterung sichern.

Der Verein will das Tempo mit einer eigenen Planung forcieren. Er gewann den früheren Baubürgermeister aus Sindelfingen, Wilfried Borchers, der den Plan entwarf.

Zentraler Ort ist eine Freifläche in der Mitte, die damit einen Campuscharakter entwickelt. Es schließen sich an: Das neue FH-Gebäude, das wie beim bestehenden Bau in Form von Fingern bis an den Glacisrand reicht. Neben Studentenwohnungen gibt es einen Rundbau für Mensa oder Bibliothek. Zweiter großer Block wird das Kongresszentrum mit Platz für 1000 Gäste sein. „Das ist Standard“, so Borchers. Das angegliederte Hotel soll 250 bis 300 Betten haben. Borchers treibt ein Gedanke an: „Die Innenstadt soll sich ins Gelände reinentwickeln – und umgekehrt.“ Für die Kanonenhalle hat er eine Nutzung mit Café oder kleinem Theater angedacht, „städtisches Leben eben“. Dafür breitet sich ein Stück FH auf die andere Seite der Roßmühlstraße aus. Auf dem Parkplatz könnte ein Existenzgründerzentrum entstehen.

Die Straße ist das größte Thema: Die Roßmühlstraße soll untertunnelt werden, damit oben eine Fußgängerzone entstehen kann. „Das wird zum Diskutieren anregen“, hofft OBKandidat Sepp Mißlbeck. Am Arbeitsamt soll ein Kreisverkehr hin, und die Beckerstraße soll eine Einbahnstraße werden. Parken könnte man unter dem Gießereigelände.

Zum Thema Tiefgarage meldete sich IFG-Chef Werner Richler. Der städtischen Tochterfirma gehört das Gelände: „Ich weiß nicht, wie man um die alten Festungsmauern eine Parkanlage errichten will – wenn ich das sehe, wird mir schwummrig.“

Borchers hatte zuvor angemerkt: „Das, was jetzt an Kellern da ist, ausräumen, dann hat man die Tiefgaragensituation schon.“ Das Konzept sei aber stark genug, um Veränderungen zu ertragen. FH-Präsident Prof. Gunter Schweiger freute sich, dass sich die FW des Themas angenommen haben: „Ich sehe sehr viel Potenzial in dem Entwurf.“ Auf dem Plan sei alles untergebracht, „wovon wir immer geredet haben“, lobte Franz Schabmüller vom Bezirksausschuss Mitte, der anmerkte, er habe viele Pläne für das Gelände schon miterlebt und bekämpft. „Hoffentlich wird es jetzt kein langer Wettbewerb, der dann ganz anders umgesetzt wird, als die Gewinner sich das gewünscht haben.“ Sein Plan sei eine Gedankenstütze für weitere Überlegungen, schloss Borchers.

Offen und locker: Der ehemalige Stadtplaner Wilfried Borchers (2.v.l.) aus Sindelfingen hat für die FW ein Modell entworfen, das er gestern Abend in der Volkshochschule präsentierte. FH-Präsident Prof. Gunter Schweiger (r.) war nicht unbeeindruckt. Foto: Rössle