Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Die FW Ingolstadt trauert...

Wir trauern um unser verstorbenes Mitglied und unsere Vertreterin im BZA Mailing-Feldkirchen Anita Tilscher

Aktuelle Ausgabe der FW Zeitung

Die neue Ausgabe der FW Zeitung vom 19.03.2015 ist erschienen und kann heruntergeladen werden (PDF)

Aktuelle Ausgabe des "Freien Wählers"

Die neue Ausgabe des Freien Wählers (01/2016) ist erschienen und kann heruntergeladen werden (PDF).

Imagefilm "INs Grüne" - Natur und Erholung in Ingolstadt

INs Grüne: Faszinierende Bilder einer Großstadt... [mehr] 

Newsletter der FW Ingolstadt

Sie können sich ab sofort hier für unseren Newsletter mit aktuellen Informationen und unseren Pressemitteilungen anmelden.

Seitenaktualisierungen

Übersicht der letzten Aktualisierungen der Homepage

Seiteninhalt

Mehr

„Selbst ernannte Dreifaltigkeit"

150 Gäste bei Starkbierfest der FW Ingolstadt

Von Ruth Stückle Ingolstadt (DK)

Selbst die Servietten waren orange. Die Freien Wähler hatten bei ihrem Starkbierfest im Kastaniengarten an alles gedacht. Nur zum Bieranstich legte OB-Kandidat Sepp Mißlbeck am Sonntagabend den orangen Schal ab.

Gut 150 Besucher waren zu der Veranstaltung gekommen. Der Eisbock schmeckte. Anders als beim Starkbieranstich am vergangenen Donnerstag, wo, wie Mißlbeck es formulierte, „die politische High Society bei Freibier und Frei-Schweinsbraten sich politische Anekdoten hat erzählen lassen“, mussten die Besucher diesmal ihre Rechnung selbst bezahlen. Und zum Teil lange aufs Essen warten.

Der Abend jedoch war kurzweilig: mit Otto-Reutter- Couplets, stilvoll dargeboten von Gerold Christmann und Willibald Schels und auf die FW und den Wahlkampf abgestimmt, Ingolstädter Moritaten über die „Verfehlungen der schwarzen Rathausmehrheit“ von Wolfgang Scheuer und seiner Frau Petra, Blasmusik aus Gaimersheim und einer kämpferischen Rede von OB-Kandidat Sepp Mißlbeck stand das Programm beim FW-Starkbierfest dem des offiziellen Nordbräu- Anstiches in nichts nach. Apropos Anstich: Der gelang Sepp Mißlbeck, wenngleich er ungleich rustikaler und bodenständiger auftrat als Amtsinhaber Lehmann, am Sonntagabend nicht besser als dem Oberbürgermeister vor wenigen Tagen.

Auch Mißlbeck benötigte für das bockig scheinende Eisbock-Fass vier Schläge. Auf das Fest vor wenigen Tagen spielte denn auch FW-Vorsitzender Peter Gietl an. „Dass die Schanzer immer weniger werden, das stimmt. Aber nur bei der CSU“, antwortete er dem „schwarzen Gstanzlsänger“ Hermann Regensburger. Sepp Mißlbeck entpuppte sich, nachdem er zuvor sein Wahlprogramm präsentiert und selbstbewusst ausgerufen hatte, dass die FW „doch tatsächlich die Nummer zwei werden kann“, als feuriger Fastenprediger.

Eine Barnabaskutte brauchte er nicht, um das „Regierungstriumphat, die selbst ernannte Dreifaltigkeit“ gehörig auf die Schippe zu nehmen: den „kühlen Blonden aus dem hohen Norden“, der sich „mittlerweile ganz gerne“ als Sonnenkönig titulieren lasse, seinen „ergebenen Gefolgsmann“ Albert Wittmann, der „die Gulden“ für den Sonnenkönig zusammen halte, und Brigitte Fuchs, die als „bayerischer Barockengel“ für das Kapitel „Herz-Schmerz“ zuständig sei. Die Botschaft Mißlbecks war eindeutig: „Wir wollen dem Absolutismus im Rathaus ein Ende machen.“