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12.01.2008, Neuburger Rundschau

Mißlbeck will die SPD überholen

Demonstration der Stärke Freie Wähler feierten ihr 60-jähriges Bestehen

VON VOLKER LINDER Ingolstadt

Die Freien Wähler riefen zu ihrem 60. Geburtstag und alle kamen: Bürgermeister-, Stadtratsund Landratskandidaten aus drei Landkreisen sowie die oberbayerische Bezirksvorsitzende Eva Gottstein. Selbst der Neuburger FWVorsitzende Klaus Brems stattete den Schanzern – trotz Neujahrsempfang in der Heimatstadt – einen Besuch ab. Es ging den Freien Wählern Ingolstadt laut Vorsitzendem Peter Gietl vor allem darum, zu demonstrieren, „wie stark wir in dieser Region eigentlich sind“.

Und diese „Stärke“ hat nun ein erklärtes Ziel: Vor etwa 200 Freien Wählern in der Auwaldsee-Gaststätte legte OB-Kandidat Sepp Mißlbeck die Messlatte für die bevorstehende Kommunalwahl hoch: „Ich bin überzeugt, dass wir am 2. März die einmalige Chance haben, die SPD zu überholen und die Nummer zwei in Ingolstadt zu werden.“ Das Rezept der Freien Wähler hat sich laut Gietl seit der Gründung am 14. Mai 1948 nicht geändert. Im Gegensatz zu den anderen Parteien nehmen die FW für sich in Anspruch, auf jegliche parteipolitische Ideologie zu verzichten und ausschließlich sachbezogen zu entscheiden.

Dazu gehört es laut Mißlbeck auch, anfangs vielleicht unpopuläre Themen öffentlich zu diskutieren: wir halten nichts von Denkverboten. Nicht für eine vierte Donauquerung und auch nicht für Unsernherrn, wo die Bundesstraße östlich der Bahnlinie verlegt und nach der Ortsdurchfahrt wieder eingefädelt werden könnte“, sagte der OB-Kandidat und Unternehmer in seiner emotionale vorgetragenen Rede. Zu den anderen Themen, mit welchen die Freien Wähler den zweiten Platz im Stadtrat einnehmen wollen, gehört der ehrgeizige Entwurf für das Gießereigelände. Geht es nach dem Willen der FW, entsteht dort neben der FH-Erweiterung ein Kongress- und Konferenzzentrum. Außerdem wird die Überbauung der Donaulände diskutiert. Als „mutige Vision“ bezeichnete Mißlbeck die Untertunnelung der Roßmühlstraße. Damit soll zwischen FH-Campus und Altstadt eine verkehrsfreie Verbindung geschaffen werden.

„Unglaubliche Selbstherrlichkeit“ der CSU

Zwischen hochkarätiger Jazzmusik der fast kompletten Birdland Jazzband aus Neuburg schoss sich Mißlbeck auf die regierenden Christsozialen ein. Der 63-Jährige geißelte die „geradezu unglaubliche Selbstherrlichkeit“ der Ingolstädter CSU. „Dies als Gutsherrenart zu bezeichnen, ist noch milde ausgedrückt.“ Dem Selbstverständnis der Regierenden als Köpfe eines Bürgerkonzerns halten die Freien Wähler Bürgernähe entgegen. Mißlbeck: „Wir sehen die Stadt nicht als Konzern, sondern als Gemeinwesen zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger.“