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60 Jahre FW

Freie Wähler wollen SPD überholen

OB-Kandidat Sepp Mißlbeck sieht gute Chancen auf Platz zwei im Stadtrat

 Von Reimund Herbst Ingolstadt (DK)

Die Freien Wähler sind seit Jahren die drittstärkste Kraft. Aber wo steht geschrieben, dass das so bleiben muss?; Sepp Mißlbecks provozierende Frage beantwortete der OB-Kandidat gleich selber. Ich bin überzeugt, dass wir am 2. März die einmalige Chance haben, die SPD zu überholen.

Mißlbeck brachte seine ehrgeizige Forderung am Donnerstag bei der Jubiläumsfeier des Traditionsvereins unter die Leute. Die Freien Wähler in Ingolstadt werden 60 Jahre alt und trafen sich aus diesem Anlass mit ihren politischen Freunden aus der Region bei Musik, Büfett und Reden in der Gaststätte am Auwaldsee.

Trommler für die Freien Wähler: OB-Kandidat Sepp Mißlbeck gibt im Wahlkampf den Takt vor. Foto: Hans Stachel

Der Ingolstädter Spitzenkandidat bezog sich in seiner Ansprache auf die Forsa-Umfragen im DONAUKURIER. Demnach liegt die SPD derzeit bei rund 18 Prozent, während die Freien Wähler auf 13 Prozent kommen. Mißlbeck schließt daraus, „dass wir der SPD dicht auf den Fersen sind“. Als er voller Zuversicht von der Perspektive sprach, die „Nummer zwei in Ingolstadt zu werden“, fügte er aber – abweichend von seinem Redemanuskript – sofort hinzu: „Am Vorstandstisch etwas ungläubiges Staunen.“

Der Listenführer der Freien Wähler nahm das Weihnachtsplakat der CSU-Stadtregierung mit den drei Bürgermeistern und dem Christkindl aufs Korn und nannte es einen „mühsamen Versuch, es menscheln zu lassen“. Bei Brigitte Fuchs, so Mißlbeck, mag das ja noch angehen, „aber bei den Herren Lehmann und Wittmann wirkt das aufgesetzt und gekünstelt“. Der OB-Kandidat bescheinigte den CSU-Politikern durchaus gewisse Qualitäten „als Macher“. Nur fehle ihnen etwas, was einen „Bürger-Meister“ im eigentlichen Sinne ausmacht – „die wirkliche Verbundenheit mit den Bürgern und mit Ingolstadt, sie sehen sich nicht als die ersten Bürger der Stadt, sondern als deren Manager“.

Der Listenführer der Freien Wähler nahm das Weihnachtsplakat der CSU-Stadtregierung mit den drei Bürgermeistern und dem Christkindl aufs Korn und nannte es einen „mühsamen Versuch, es menscheln zu lassen“. Bei Brigitte Fuchs, so Mißlbeck, mag das ja noch angehen, „aber bei den Herren Lehmann und Wittmann wirkt das aufgesetzt und gekünstelt“. Der OB-Kandidat bescheinigte den CSU-Politikern durchaus gewisse Qualitäten „als Macher“. Nur fehle ihnen etwas, was einen „Bürger-Meister“ im eigentlichen Sinne ausmacht – „die wirkliche Verbundenheit mit den Bürgern und mit Ingolstadt, sie sehen sich nicht als die ersten Bürger der Stadt, sondern als deren Manager“.

Die Folge ist nach Einschätzung des FW-Sprechers eine Politik, „die Nüchternheit, ja Kälte ausstrahlt und die die Menschen nicht erreicht“. Dazu passten der „seelenlose Viktualienmarkt, der „abweisende Rathausplatz“ und das „zugepflasterte Umfeld am Münster“, setzte Mißlbeck seine Attacken gegen die CSU fort.

FW-Vorsitzender Peter Gietl übernahm dagegen beim Festabend eher die Rolle des Historikers. Er pries dabei die Grundhaltung der Unabhängigen, die „frei von Weisungen und nur ihrem Gewissen unterworfen“ seien. Bekannte Namen tauchten in seinem Rückblick auf, etwa Sepp Mißlbeck senior, einer der Gründerväter der Unabhängigen Wählerschaft, oder Bürgermeister Otto Lamm. Gietl nahm für die Freien Wähler in Anspruch, ihren Grundsätzen und Überzeugungen treu geblieben zu sein, gleichzeitig aber neue Themen wie die soziale Frage aufzugreifen.

Die Zeit zwischen den Reden nutzten die Landrats-, Bürgermeister- und Gemeinderatskandidaten aus der ganzen Region, um sich zu präsentieren.