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11.11.2009 Presseerklärung

Zum Leserbrief „Gietl lässt Maske fallen“ (DK vom 03.11.2009)


Selten war eine Schlagzeile so danebengelegen wie die des Leserbriefschreibers R. Bechstädt. Zu erklären ist das nur, dass er nach seiner gescheiterten Stadtratskandidatur mühsam versucht auf sich aufmerksam zu machen. Dazu eignen sich aus seiner Sicht auch unsinnige Schlagzeilen.
Die FW-Fraktion begibt sich gerne in eine politische Auseinandersetzung, unser Grundsatz ist allerdings, dass wir uns sachlich austauschen. Das gilt vor allem für den Fraktionsvorsitzenden, der dafür bekannt ist.
Zu behaupten, die FW-Fraktion und Gietl seien für ungebremsten Flächenverbrauch, weil wir das GVZ II befürworten, ist blanker Unsinn. Nicht wir fordern das GVZ II, Audi braucht es. Die Überlegungen von Audi haben uns überzeugt. Die interne Planung obliegt Audi, die IFG und die Stadt begleiten diese positiv kritisch. Wenn aber das GVZ II gebaut werden muss, dann macht es keinen Sinn,  Erweiterungsflächen jetzt mit einer neuen Straße zu durchschneiden, die dann möglicherweise wieder verlegt werden muss. Das nennt man vorausschauende Planung. Geradezu abenteuerlich ist die Schlussfolgerung, die Freien Wähler und Gietl seien für „gering dotierte Arbeitsplätze“, weil wir das GVZ II befürworten. Wer ist für die Bezahlung der Arbeitnehmer zuständig, wer schließt Tarifverträge ab? Die Äußerungen von Herrn Bechstädt zum Thema Verkehr bieten keine wirkliche Chance für eine vernünftige Diskussion. Nur so viel: Fest steht, dass die Anlieger der jetzigen Gaimersheimer Straße wesentlich entlastet würden. Eine Mehrbelastung für Friedrichshofen ist nicht  zu erkennen.
Wir treten, wie die große Mehrheit im Stadtrat, dafür ein, Audi als den mit Abstand wichtigsten Arbeitgeber in der Region dabei zu unterstützen, den Standort Ingolstadt zu sichern und auszubauen. Zu fragen ist: Verabschiedet sich nur der Leserbriefschreiber oder die gesamte Ingolstädter SPD von diesem ehernen Grundsatz? Hoffentlich bleibt es beim Konsens im Stadtrat. Das Ziel ist Ingolstadt zu stärken, gerade mit und dank Audi.

Die FW-Stadtratsfraktion