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Liebe Freunde der Freien Wähler Mammendorf, der folgende Zug- und Busfahrplan stellt eine kompakte ... [mehr] 

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Das Strassenbauprogramm wird jährlich im Vorbericht zum Haushaltsplan niedergelegt. Es handelt sich ... [mehr] 

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Wasserversorgung und Lebensgrundlagen

Ziele der FW

Mittel- und langfristig soll die Vorbehaltsfläche als neues Wasserschutzgebiet ausgewiesen werden, um zur eigenständigen Wasserversorgung zurück zu kehren.

 

Mit den Landwirten sollen Vereinbarungen über grundwasserschonende Bewirtschaftung mit Ausgleichszahlung für Mindererträge geschlossen werden. Die Finanzierung erfolgt über den Wasserpreis. Dadurch können mittel- bis langfristig die Böden saniert werden. Diese Maßnahmen sind zwar nicht aktuell, aber mittelfristig anzustreben, um langfristig das oberflächennahe Wasser zu sanieren.

 

Wir unterstützen die regionale Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten (z. B. Brucker Land). Dadurch ergibt sich ein konkretes Angebot für Landwirte naturnah zu wirtschaften (Hilfe zur Selbsthilfe für den Weg aus einem Agrarsystem, das so keine Zukunft hat).

Generell hat dieses Thema durch den Anschluss an die Adelburggruppe kurz- und mittelfristig geringe Priorität.

 

Unabhängig von der Entwicklung der Wasserversorgung für Mammendorf sind die FW gegen jede Industrialisierung der Wasserversorgung durch Großkonzerne. Wir treten entschieden dafür ein, dass die Wasserversorgung unserer Bürger weiter in den Händen unserer Gemeinde bleibt.

Derzeitige Situation

Wasserförderung aus einem Tiefbrunnen der Gemeinde Mammendorf und Wasserlieferung von der Adelburggruppe (Mischungsverhältnis etwa 50 : 50).

Das früher verwendete oberflächennahe Flachbrunnenwasser ist nitratbelastet (überwiegend durch Düngereintrag aus der Landwirtschaft).

Das Tiefbrunnenwasser enthält Eisen, Mangan und Arsen. Es muss aufbereitet werden und wird mit dem Wasser der Adelburggruppe gemischt (das Mischwasser hält die vorgeschriebenen Grenzwerte ein).

Das frühere Wassereinzugsgebiet wurde vom Wasserwirtschaftsamt nicht mehr toleriert (offene Wasserflächen, Kieswerk und Wertstoffhof im Vorfeld).

Tiefbrunnen werden seit Jahren nicht mehr genehmigt („eiserne Reserve“). Mittel- und langfristig besteht die Gefahr das die Verunreinigungen aus dem oberflächennahen Grundwasser auch im Tiefenwasser auftreten (Trichterwirkung im Bereich der Wasserförderung).

Es existiert ein neues Einzugsgebiet als Vorbehaltsfläche. Probebohrungen liefern ausreichende Wassermengen jedoch nitratbelastet.

Durch den Anschluss an die Adelburggruppe ist kurzfristig kein Bedarf wieder eigene Flachbrunnen in Betrieb zu nehmen.