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Gemeindefinanzen
Ziele der FW
Es erfordert große Anstrengungen die jetzige Haushaltslage zu erhalten und den Neubau des Bürgerhauses ohne neue Schulden zu bewältigen.
Die FW setzen sich entschieden für den geplanten Neubau des Bürgerhauses ein. Wir sind davon überzeugt, dass dieses Projekt für unsere Gemeinde und alle Bürgerinnen und Bürger sinnvoll ist. Wir wollen bei der Umsetzung aber für überlegt und nicht überstürzt vorgehen. Für uns muss deshalb vor dem Baubeginn feststehen mit welchem Partner oder Investor wir hier langfristig zusammenarbeiten. Von einer Verwirklichung des Vorhabens „um jeden Preis“ halten wir nichts, da wir sowohl der Gemeinde als auch künftigen Gemeinderäten damit keinen Dienst erweisen würden.
Bei der Finanzierung von künftigen Vorhaben wollen wir verstärkt prüfen ob dies im Rahmen von Private Partnership Projekten (PPP) zusammen mit privaten Investoren haushaltschonend verwirklicht werden kann.
Wir sind für die weitere Ausweisung von Gewerbegebieten, schon wegen der Arbeitsplätze. Wir achten dabei aber auf eine strenge Auswahl qualitativ guter Bewerber.
Derzeitige Situation
Dank der seit Jahrzehnten von den FW maßgeblich mitgestalteten ökonomischen Haushaltspolitik, ist die finanzielle Lage der Gemeinde insgesamt gut. Die in den Jahren 2003 bis 2005 stark rückläufigen Steuereinnahmen konnten durch erhöhte Haushaltsdisziplin weitgehend kompensiert werden. Im Gegensatz zu vielen andern Gemeinden erzielen wir Überschüsse, mit denen die Rücklagen gestärkt werden können.
Die Schulden der Gemeinde sind vergleichsweise gering und können problemlos zurückgezahlt werden.
Dazu beigetragen hat auch ein Grundsatzbeschluss zur Wertabschöpfung bei neuen Baulandausweisungen (dies wurde seinerzeit von den FW angeregt). Dadurch sind in der Regel 30% des neu geschaffenen Baulandes an die Gemeinde abzutreten.
Derzeit gibt es drei Projekte die große Finanzinvestitionen von der Gemeinde erfordern:
Ausbau der Ganztagsbetreuung im Bereich der Grund- und Hauptschule. Durch die frühzeitige Weichenstellung im Gemeinderat für dieses Projekt konnten allerdings hohe staatliche Zuschüsse realisiert werden. Die FW haben sich mit Nachdruck für diese Maßnahme eingesetzt, das eine Reihe von Gemeinderäten aus der CSU und von der Bürgergemeinschaft nicht befürwortet wurde.
Das Projekt ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen und wird den Gemeindehaushalt ab dem Jahr 2008 kaum noch belasten.
Derzeit will die Gemeinde einen zweiten Zugang zu den Bahnsteigen im Osten schaffen und die Parkplätze am Bahnhof Mammendorf erweitern. Auch hier ist es gelungen, dass wesentliche Teile des auf insgesamt 2,5 Mio. Euro geschätzten Projektes mit Zuschüssen finanziert werden können. Auf die Gemeinde werden hier aber trotzdem noch Kosten im Bereich von ca. 500.000 bis 700.000 Euro zukommen.
Ein neues Bürgerhaus soll die bisherigen Jahn-Stuben ersetzen. Eine endgültige Kostenschätzung dazu existiert noch nicht, aber der Neubau ist auf mindestens 4 Mio. Euro zu veranschlagen. Dieses Projekt wird die Finanzkraft der Gemeinde stark beanspruchen und in der neuen Amtsperiode die Möglichkeiten für andere Investitionen erheblich einschränken. Das Bürgerhaus wird außerdem durch laufende Kosten den Gemeindehaushalt dauerhaft belasten, da eine Bewirtschaftung die alle laufenden Kosten deckt, nicht möglich ist.

