Seiteninhalt
01. Juni - Mitgliederversammlung
Vorgehen von CSU und BGM bei den Bürgermeisterwahlen stößt auf Kritik
- Bauer als Vorsitzender der Freien Wähler bestätigt -
Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 30.5.2008 habe die Freien Wähler Mammendorf die Vorstandschaft neu gewählt. Der bisherige 1. Vorsitzende Stefan Bauer wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Der Vorsitzende freute sich besonders, dass Josef Robeller für das Amt des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit gewählt wurde. Es sei gut, so Bauer, dass durch Robeller neue Ideen in die Vorstandsarbeit einfließen und die Interessen der jungen Generation vertreten würden.
Durch den stellvertretenden Vorsitzenden Werner Zauser wurde der Wahlausgang bewertet. Er fasst das Wahlergebnis wie folgt zusammen: Insgesamt könnten die Freien Wähler mit dem Ausgang der Wahl sehr zufrieden sein. Denn, obwohl mit Erwin Wieser und Simon Zauser zwei Stimmenmagneten aus der Fraktion ausgeschieden seien, hätten die Freien Wähler nur 0,6% gegenüber der letzten Wahl verloren. Dass dies mit dem Verlust eines Sitzes im Gemeinderat verbunden sei, sei zwar ärgerlich, ändere aber am Kräfteverhältnis im Gemeinderat nichts Wesentliches.
Auf Kritik stieß bei den Anwesenden Mitgliedern das Verhalten der CSU und der BGM bei den Wahlen zum zweiten und zum dritten Bürgermeister. Hier brachen diese beiden Gruppierungen mit einen guten Tradition im Mammendorfer Gemeinderat, nach der sich die drei großen Gruppierungen sich die Bürgermeisterposten untereinander aufteilten, um eine effektive Zusammenarbeit zu gewährleisten. Das Wahlergebnis zeige, so Werner Zauser, dass dies vom Bürger auch so gewünscht sei . Sachlich sei die Entscheidung gegen den Kandidaten der Freien Wähler, Stefan Bauer, nicht nachvollziehbar, da dieser aufgrund seiner beruflichen Erfahrung und der bisherigen ehrenamtlichen Tätigkeit sehr gut für ein Bürgermeisteramt geeignet sei. Bauer betonte, ihn erstaune, dass Thurner und Heckl, die beide Mitglied im Kreisvorstand der Freien Wähler seien, sich gegen den Kandidaten der Freien Wähler entschieden. Es sei ihm nicht klar, wie auf dieser Basis im Herbst ein gemeinsamer Landtagswahlkampf geführt werden solle.
Die Mitglieder der Fraktion berichteten schließlich noch über wichtige anstehende Zukunftsprojekte. Im Mittelpunkt stehe derzeit der Neubau des Bürgerhauses. Hier zeichne sich derzeit ab, dass Verhandlungen mit einem Partner geführt würden, der an eine langfristigen Zusammenarbeit interessiert sei. Nach Meinung der Fraktion müsse nach dem Startschuss für den Bau unverzüglich mit der Erarbeitung eines Betriebskonzepts begonnen werden, damit das neue Haus und somit auch der Partner einen guten Start habe. Nur mit der Erstellung des Gebäudes alleine sei es nicht getan. Auch durch die Vertragsgestaltung müssten gute Startbedingungen für den Partner geschaffen werden.

