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Willkommen bei den Freien Wählern Eichenau

Gemeinden wollen Geld zurück von Eon

Es überrascht die Freien Wähler Eichenau überhaupt nicht, dass die 3 Gemeinden jetzt zu der Erkenntnis gelangen, dass sie für ihre Anteile an der Komm-Energie dem Energiekonzern Eon zu viel gezahlt haben. Schließlich haben doch die Freien Wähler, von Anfang an die Form der Übernahme und die Höhe des Kaufpreises in Frage gestellt.


Noch im Februar 2006, also vor Vertragsabschluss,  hat der Eichenauer Energieberater, Dr. Peter Pfund, den Bürgermeister schriftlich anhand vorliegender Informationen und Urteile darauf hingewesen, dass eine Übernahme von Unternehmensanteilen absolut unüblich und in diesem Fall auch zu teurer ist.


Den 3 Gemeinden und auch Eon hätte eigentlich damals schon bekannt sein müssen, dass eine Kundenübernahme bereits einmal in einem Gerichtsurteil als unzulässig erklärt wurde.


Wenn die 3 Gemeinden bei Vertragsabschluß trotzdem davon ausgegangen sind, dass die Komm-Energie alle damaligen Kunden von Eon übernehmen könnte, so war dies auch nicht sehr gründlich durchdacht.


Gerade der Zwang zum Wechseln des Stromlieferanten zur KommEnergie, der zudem noch mit sehr unprofessionellen Schreiben an die bisherigen Kunden von Eon stattfand, hat viele Verbraucher erstmals auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, dass man sich über das Internet problemlos auch andere und vor allem wesentlich preisgünstigere Lieferanten suchen kann.


Ob sich Eon freiwillig bereit erklären wird, den 3 Gemeinden einen Teil des Kaufpreises zurück zu erstatten, darf stark bezweifelt werden, besonders wenn man liest, dass im April dieses Jahres die Finacial Time Deutschland berichtet, dass Eon das Jahr 2009 mit 44,6 Mrd Nettoschulden in den Büchern abgeschlossen hat. Nachdem sich der Konzern zum Abbau seiner Schulden inzwischen bereits von anderen unrentablen Beteiligungen getrennt hat, bleibt die Frage offen, wie lange er noch seine Anteile an der Komm-Energie behalten wird.


Es bleibt nur zu hoffen, dass die Erträge der Komm-Energie für die 3 Gemeinden in Zukunft über die garantierte Mindestsumme hinausgehen, damit, zumindest in Eichenau, der Überschuss zur zusätzlichen Tilgung der „rentierlichen“ Schulden genutzt werden kann, so wie es der Gemeinderat noch rechtzeitig vor der letzten Kommunalwahl beschlossen hatte. Bis jetzt hat man von dieser Sondertilgung allerdings noch nichts gemerkt.  Eine rechtzeitige Tilgung der Schulden ist aber unsere Pflicht gegenüber den nachfolgenden Generationen.

 

 

Süddeutsche Zeitung: Gemeinden wollen Geld von Eon zurück (30.07.2010)

kommenergie.pdf

  

 

 

 

Das neue Feuerwehrhaus in Eichenau – eine Goldschnittausführung

Das neue Feuerwehrhaus in Eichenau – eine Goldschnittausführung.

Vom Bürgermeister, von der örtlichen Feuerwehr und vor allem von der CSU werden die Freien Wähler Eichenau als Buhmann hingestellt, wenn es um den Bau des neuen Feuerwehrhauses in Eichenau geht.

Es war also nicht zu teuer, wenn man den Verantwortlichen glauben schenken darf und laut Bürgermeister ist dieser Bau auch eine Wertschätzung für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr.

Um das gleich Vorweg zu sagen, die Freien Wähler Eichenau schätzen die Arbeit unserer Freiwilligen Feuerwehr wirklich sehr, können aber in einem Superdeluxegebäude keine Wertschätzung der Arbeit sehen.

Es ging einzig und allein darum einen funktionierenden Zweckbau in Form eines Feurwehrgerätehauses zu errichten, wobei die Betonung auf Gerätehaus liegt.

Eine Wertschätzung der Arbeit sollte nach unserem Dafürhalten zudem auch jährlich erfolgen und nicht alle 50 und mehr Jahre.

Den Feuerwehrlern unsere Wertschätzung und Anerkennung auszusprechen, würden wir daher viel lieber auf einem jährlichen Fest zu Ehren der Feuerwehr tun, auf dem die, die uns so gut betreuen und schützen, auch einmal namentlich geehrt werden.

Dass es finanziell auch anders geht zeigt das Beispiel der Gemeinde Raubling bei Rosenheim die ungefähr gleich viel Bürger hat wie Eichenau. Das dortige Feuerwehrgerätehaus wurde 2007 eingeweiht. Hat 2,4 Mio. Euro(!) gekostet und der CSU-Bürgermeister sprach in seiner Ansprache davon, das es für die nächsten 80 Jahre reichen wird.
Selbst die Einquartierung des Roten Kreuzes kann derartige Differenzbeträge nicht erklären.

Unser neues Feuerwehrhaus war ursprünglich mit 4,3 Mio. geplant worden und kostet jetzt definitiv über 7 Mio. Es ist aus unserer Sicht deshalb unmöglich, dass diese Kostenentwicklung auch noch verteidigt wird, statt sich einzugestehen das einiges nicht so gelaufen ist und einem die Kosten über den Kopf gewachsen sind.

Jeder Bürger der schon einmal ein Haus gebaut hat, weiß wie schwer es ist die Planungskosten einzuhalten. Wenn, dann hätten die Bürger für ein solches Eingeständnis Verständnis.

Die Freien Wähler für ein andere Haltung an den Pranger zu stellen ist daher unsachlich,  unqualifiziert, unangemessen und unfair.

Die Art und Weise wie die Mehrmillionen kommuniziert werden, bedeutet den Bürger für dumm zu verkaufen – Mal sehen wie lange das den Verantwortlichen noch gelingt.


Bernd Heilmeier
2. Vorsitzender FWE

 

In dem Zusammenhang möchten sich die Freien Wähler ausdrücklich bei Herr Spieß und der CSU bedanken, da es nur insgesamt 4 Plakate gegeben hatte mit der Aussage, dass das Feuerwehrhaus zu teuer geworden ist.

Durch die Presseerklärung, den Leserbrief und die teilweise fehlerhafte und defamierende Darstellung auf der Website der Gemeinde (gehört nicht zu den Gemeindeaufgaben) haben viel mehr Bürgerinnen und Bürger von dem Millionengrab Feuerwehrhaus erfahren, als wir es mit unseren bescheidenen Mitteln hätten erreichen können.

 

Oberbayerisches Volksblatt - Artikel Feuerwehrhaus

raubling_feuerwehr.pdf
Letzte Änderung: 05. September 2010