
Liebe Moosburger Bürger,
Die Wirtschaftskrise und ihre Auswirkungen gehen auch an Moosburg nicht vorbei. Bei der Gewerbesteuer zeichnen sich bereits erhebliche Einnahmeverluste ab. Die Finanzierungen für die zahlreichen Großprojekte geraten ins Wanken. Schon im Dezember 2008 haben die Freien Wähler bei der Beratung des Haushaltes vor dieser Entwicklung gewarnt. Wir forderten, die laufenden und bevorstehenden Großinvestitionen noch einmal auf den Prüfstand zu stellen und eine Prioritätenliste zu entwickeln. Das wurde damals von der Mehrheit des Stadtrates abgelehnt. Im Laufe des Jahres 2009 ist es dann doch zu einer Prioritätenliste gekommen. Dadurch und durch eine realistische Planung konnte der Haushalt 2010 noch einmal ohne nennenswerte Neuverschuldung erstellt werden. Am Haushalt des Jahres 2011 wird sich zeigen, wie Moosburg durch die Finanzkrise kommt. Im Moment sehe ich für nächstes Jahr noch eine Lücke von € 3,9 Mio. In Zeiten wie diesen ist eine langfristige Prognose jedoch sehr schwierig. Deshalb habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass auch der 2011er Haushalt ausgeglichen gestaltet werden kann. Auf jeden Fall ist dafür äußerste Ausgabendisziplin und wohl auch eine gute Portion Glück nötig.
Ihr
Hinrich Groeneveld




