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S4-Ausbau so schnell es geht...

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

die Aktion der Bürgerinitiative S4-Ausbau-Jetzt am vergangenen Samstag hat das Desinteresse der politisch Verantwortlichen wieder einmal deutlich gemacht. Weder der Landrat noch die beiden CSU-Landtagsabgeordneten hatten sich trotz Wahlkampfphase zu einem der Bahnhöfe begeben.

Es zeigt deutlich, wie hoch dieses Thema bei der CSU auf der Prioritätenskala angesiedelt ist. Der S4-Ausbau ist, wie es der Landtagsabgeordnete Thomas Goppel, vergangenen Sommer bei der Podiumsdiskussion in Puchheim, erklärte hatte nicht im Fokus der bayerischen Staatskanzlei und daher nicht in dem des Innenministerium.

So einfach ist das und damit sollen die Tausenden von Pendler nun zu recht kommen.

Wehren Sie sich und stimmen Sie mit uns für ein Maßnahmenpaket das schnelle Hilfe bietet.

Die Realisierung der 2. Stammstrecke wird voraussichtlich 10 -15 Jahre dauern (mögliche Gegenklagen eingerechnet). Dies ist den täglichen Pendlern nicht zuzumuten!

Kein Bürger will einen Tunnel, oder eine zweite Stammstrecke nur des Tunnels wegen. Die vorrangigen Ziele für die Freien Wähler sind daher Pünktlichkeit, Ausfallsicherheit und höhere Beförderungskapazität.

Es gibt auch einige andere Möglichkeiten die für eine Entlastung sorgen können. Daher bin ich dafür, zusätzlich zum Ausbau der zweiten Stammstrecke folgende Maßnahmen für eine schnelle Entlastung im gesamten S-Bahnnetz zu prüfen und ggf. umzusetzen:

a) Verlängerung der Bahnsteige, so dass auf der gesamten Strecke Vollzüge halten können.

b) Neue Großraum S-Bahnzüge (aktuelle Züge sind z.T. Stand 70iger Jahre) um die Transportkapazität zu erhöhen. Test der 2-Stock-Wagen war in den 90iger Jahren erfolgreich.

c) Der Ausbau der Querverbindungen (S3 => S4 <= S5+S6) muss vorangetrieben werden (bessere, bzw. überhaupt Busverbindungen schaffen), um eine Entlastung der S4 zu erreichen.

d) Als schnelle, wirksame Maßnahme bin ich für den Einsatz von Expresszügen (Sprinter), wie von Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack, M.S.in Zusammenarbeit mit VIEREGG-RÖSSLER GmbH in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagen. Hierbei bin ich für die 20 Minuten-Takt-Lösung.

e) Der Südring muss ohnehin wegen technischer Mängel saniert werden, daher wäre eine relativ schnelle Entlastung der Stammstecke innerhalb von ca. 3 Jahren möglich.

Realistische Zeiträume für den Ausbau sind:

1. Der Ausbau ohne viertes Gleis (Expresszüge) könnte sicher sehr schnell realisiert werden, wenn der politische Wille da ist. Das Zeitfenster sollte maximal 1 Jahr betragen. Bei schneller Auftragserteilung kann es vielleicht auch schneller gehen.

2. Der viergleisige Ausbau ist nach allen mir bekannten Informationen, abhängig von der zweiten Stammstrecke. Aufgrund von Gegenklagen könnte es aber auch 12 und mehr Jahre dauern. Das gilt dann auch für den viergleisigen Ausbau! Da unsere Region aber auch weiterhin an Bevölkerung zunehmen wird, ist der viergleisige Ausbau ein wichtiges langfristig Projekt das weiter angeschoben werden muss.

Die Finanzierung ist meines Erachtens kein wirkliches Problem, sondern wird, wie so oft  von den Verantwortlichen vorgeschoben, wie man am Beispiel der Studiengebührendiskussion gesehen hat.

Für die Schäden der Bayern-LB sind auch schnell Milliarden zur Verfügung gestellt worden, man sieht also was geht.

Wenn der politische Wille da ist wird die Finanzierung daher kein Problem sein.

Der Bevölkerungszuwachs im gesamten S-Bahnbereich und besonders im Bereich der S4 ist ein Faktum und nicht diskussionsfähig.

Es gibt daher nur wenige so wichtige Projekte wie den Ausbau des ÖPNVs, auch unter dem Aspekt des Wirtschaftsstandortes "Metropolregion München" der für ganz Bayern wichtig ist. Der Großraum München ist Wirtschaftsmotor für ganz Bayern. Die Strecke der S4 spielt aufgrund der hohen Fahrgastzahlen dabei eine besonders wichtige Rolle.

Zum Ausbau der S4 gibt es daher aus meiner Sicht keine Alternative. Jegliche weitere Diskussionen dazu bedeuten nur Zeitverzögerung und Erhöhung der Kosten.