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Leise, effizient und umweltfreundlich SZ v. 29.05.2017 -

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Januar 2019 - Bürgerinformation

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein turbulentes Jahr liegt hinter uns. Im Bund regiert eine große Koalition, deren Parteien stark mit sich selbst beschäftigt sind, entsprechend ernüchternd fällt die bisherige Bilanz aus. Bei den Wählern kommt das schlechte Erscheinungsbild nicht gut an, was sich an den Umfragewerten zeigt. Auch in Bayern haben sich nach der Landtagswahl im Herbst die politischen Rahmenbedingungen verändert. Die Alleinregierung der CSU ist beendet, die neue Regierung bildet nun eine Koalition aus CSU und Freien Wählern. Die Freien Wähler sind mit 27 Abgeordneten im neuen Landtag vertreten und stellen in der Regierung drei Minister. Sie möchten aber auch weiterhin erfolgreiche Kommunalpolitik betreiben und sich nicht von ihren kommunalpolitischen Wurzeln entfernen. Deshalb haben die FW für die Landespolitik die Bundes- und Landesvereinigung FREIE WÄHLER gegründet. Die lokalen Wählergemeinschaften, zu denen auch die FW Mammendorf gehören, sind weiter im Landesverband der freien und unabhängigen Wählergemeinschaften organisiert. Wir werden uns deshalb wie bisher auf die Themen und Probleme hier vor Ort konzentrieren. Die kommenden Jahre werden stark durch kommunale Bautätigkeit geprägt sein, mit der wir unsere Infrastruktur den künftigen Entwicklungen anpassen. Die Finanzierung aller Zukunftsprojekte ist eine große Herausforderung der sich der Gemeinderat stellen muss.

Rathauserweiterung

Für den Anbau wurde mittlerweile der Rohbau erstellt. Die Baukosten sind mit rund 6,3 Mio. Euro veranschlagt, wovon gut 5,4 Mio.  Euro durch eine Kreditaufnahme gedeckt werden, deren Rückzahlung innerhalb von zehn Jahren erfolgt. Da die Zinsen bei nahe null Prozent liegen, haben sie so gut wie keinen Einfluss auf die Tilgungsraten. Die Finanzierungskosten tragen alle acht VG-Gemeinden entsprechend ihrer Einwohnerzahl. Der Anbau hat eine Tiefgarage (TG) die über gut 30 Parkplätze verfügt. Ohne TG hätten die Parkplätze oberirdisch geschaffen werden müssen, wodurch ein großer Teil der Klosterwiese zu Stellplätzen umfunktioniert worden wäre. Außerdem kann durch die TG der darüberliegende Platz zu einem vielfältig nutzbaren, zentral gelegenen „Dorfplatz“ ausgebaut werden. Die Bauarbeiten liegen zeit- und kostentechnisch gut im Plan und sollen Ende 2019 abgeschlossen sein.

Projekt Soziale Stadt

Unsere Gemeinde hat nach einigen Anläufen den Zuschlag für Fördermittel erhalten, mit denen unser Ortskern in den nächsten Jahren funktionell verbessert und optisch aufgewertet werden soll. Das Planungsgebiet erstreckt sich von der Jakobskirche bis St. Nikolaus. Es wird derzeit von einem Architektenteam untersucht, das dann Vorschläge präsentieren wird. Die Öffentlichkeit ist von Anfang an mit einbezogen. Die zentrale Präsentation erfolgt im Bürgerhaus, im Anschluss werden die Architekten ihre Vorschläge an den jeweiligen Standorten erläutern, um Anregungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger in die weiteren Planungen mit einzubeziehen. Aus unserer Sicht geht es um folgende gemeindlichen Gebäude und Flächen: den neu zu gestaltenden Rathausplatz, die neue Jugendbegegnungsstätte im Keller der alten Grundschule (Büchereigebäude), das alte Leichenhaus und die Grünzone bis zum Kriegerdenkmal, das Schambergerhaus und den Kirchvorplatz bei St. Nikolaus. Bei Interesse können auch private Grundstücke und Gebäude in die Planungen einbezogen werden.

Neubaugebiet „Mammendorf Süd“
Seniorenstift und Kinderhaus

Die Pläne für das neue Bebauungsgebiet südlich der Sparkasse kommen voran. Hier soll eine Seniorenwohneinrichtung entstehen, für deren Bau die Gemeinde einen Vertrag mit der Firma „Domizilium“ abgeschlossen hat. Die abgeschlossenen und barrierefreien Wohnungen mit rund 30 m² Größe sind auf die Nutzung durch ältere Bürgerinnen und Bürgern ausgerichtet, die ein gewisses Maß an Betreuung brauchen, also einen Pflegegrad zuerkannt haben. Der Umfang an Betreuung kann je nach Bedarf zielgenau festgelegt werden. Als Betreiber der Wohnungen konnten die Johanniter gewonnen werden. Um sicher zu stellen, dass vorrangig Mammendorfer Bürgerinnen und Bürger von der Senioreneinrichtung profitieren, wird die Gemeinde für einheimische Bewerber eine Vorrangliste führen.

Im Neubaugebiet werden „Jung und Alt“ in unmittelbarer Nachbarschaft zusammengeführt, da hier auch ein neues Kinderhauses entstehen soll. Der Neubau, für den bereits erste Planentwürfe im Gemeinderat diskutiert wurden, soll Platz für jeweils zwei Kinderkrippen- und Kindergartengruppen schaffen. Die Planung für die Wohnbebauung auf den übrigen Flächen des Neubaugebiets sieht mit einer zum Teil dreistöckigen Bebauung eine intensivere Baulandnutzung vor, als bisher praktiziert. Für die Bauräume auf den Grundstücken werden Planungsvorgaben so offen gestaltet, dass auch eine Bebauung mit größeren Mehrfamilienhäusern ermöglicht wird. Damit können Wohnungen verschiedener Größe, Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. Das ist neben dem sozialen Wohnungsbau ein weiterer Baustein zum Thema bezahlbarer Wohnraum.

Erweiterung der Schule

Mammendorf ist mittlerweile Anlaufstation für die Schüler aus allen VG-Gemeinden, die nach der 4. Klasse nicht auf weiterführende Schulen gehen. Außerdem verfügt unsere Schule über den sogenannten „M-Zweig“ der einen Real-Schulabschluss ermöglicht. Daraus ergibt sich nach Einschätzung des bay. Kultusministeriums mittelfristig ein Raumbedarf für 30 Klassen. Derzeit haben wir 23 Klassen an unserem Standort, wobei 3. Klassenräume „Provisorien“ darstellen, die nicht dauerhaft genutzt werden sollten. Der Gemeinderat hat sich daher mit Plänen befasst, wie die Schule entsprechend erweitert werden könnte. Teil dieser Überlegungen ist auch die alte Schulturnhalle, die Ende der 1960-er Jahre gebaut wurde und nur mit sehr hohem Aufwand saniert werden könnte. Die Realisierung einer Schulhauserweiterung ist grundsätzlich sowohl durch einen Anbau oder Aufstockung im Bestand als auch durch einen eigenständigen Neubau möglich. Trotz nicht unerheblicher staatlicher Zuschüsse, mit denen wir hier rechnen können, bedeutet dieses Vorhaben eine erhebliche Belastung der Gemeindefinanzen. Vor Beginn einer näheren Planung ist daher ein Finanzierungskonzept zu erstellen und ein Zeitplan bis wann die finanziellen Mittel bereitgestellt werden können. Wir als FW sehen eine gute Ausstattung unserer Schulen, gerade auch im Bereich der „Mittelschulen“, als vorrangig an. Neben guten und in ausreichender Zahl zur Verfügung stehender Lehrer, stellen gut konzipierte und entsprechend ausgestattete Schulräume einen wesentlichen Beitrag für den Lernerfolg dar. Notfalls müssen dafür andere Vorhaben zurückgestellt werden.

Erweiterung Sporthallenkapazität

Der Bau der neuen 1½-fach Turnhalle neben der bestehenden Mehrzweckhalle ist abgeschlossen und konnte zum Beginn des neuen Schuljahres im September 2018 in Betrieb genommen werden. Der Neubau erhöht die Kapazitäten, für die Nachmittagsbetreuung und den Schulsport und wurde daher mit staatlichen Zuschüssen gefördert. Besonders gelungen ist die Integration eines etwa 100 m² großen Gymnastikraums in den Neubau, der insbesondere durch kleinere Gruppen genutzt werden kann.

Sozialer Wohnungsbau – Gründung einer „Wohnungsbaugesellschaft“

Auf dem freien Grundstück zwischen Ronbergerweg und Kreuzstraße soll mit Förderung des Landes Bayern ein Gebäude mit preiswertem Wohnraum errichtet werden. Die bisherigen Versuche den Bau zusammen mit Wohnungsbaugesellschaften zu realisieren waren nicht erfolgreich. Daher ist unsere Gemeinde nun selbst in die Planung eingestiegen. Voraussetzung für den Erhalt staatlicher Zuschüsse ist zunächst die Durchführung eines Architektenwettbewerbs, mit dem das Planungsbüro ausgesucht wird. Im Landkreis ist parallel dazu mit der Gründung einer „kommunalen Wohnungsbaugesellschaft“ eine interessante Entwicklung eingetreten. Die Gemeinde Mammendorf ist der Gesellschaft beigetreten. Wir erhoffen uns dadurch, dass künftige Projekte im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus professionell geplant und verwaltet werden können.

Energiewende und CO 2 Bilanz für Mammendorf

Der Landkreis Fürstenfeldbruck hat sich zum Ziel gesetzt bis zum Jahr 2030 so viel Energie zu erzeugen wie verbraucht wird. Neben der dezentralen Versorgung mit Energie, die uns unabhängig von fossilen Brennstoffen aus dem Ausland macht, geht es dabei um die Reduzierung des Kohlendioxyds (CO2). CO2 ist ein Treibhausgas das grundsätzlich einen positiven Effekt für unser Klima hat, da es die Abstrahlung von Wärme in den Weltraum dämpft. Ohne CO2 wäre ein Leben auf der Erde wie wir es kennen nicht möglich. Die Grenze zwischen nützlich und schädlich ist, wie so oft, eine Frage der Dosis. Mehr CO2 in der Atmosphäre führt zu mehr Treibhauseffekt und damit zu weltweit steigenden Temperaturen. CO2 wird vor allem durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas freigesetzt, also bei der Stromerzeugung, beim Heizen und Autofahren. Ziel muss es deshalb sein, Strom regenerativ zu erzeugen, zum Beispiel durch Wind und Sonne, Heizenergie zu sparen und die Fahrzeuge von Benzin und Diesel auf Elektrobetrieb umzustellen.

Im Landkreis FFB wurden im Jahr 2018 nach 2010 erneut der Energieverbrauch und die CO2 Emissionen ermittelt. Die Werte bestätigen die Erfolge unserer Gemeinde beim Ausbau von erneuerbaren Energien. Wir verzeichnen den größten Rückgang bei den CO2 Emissionen aller teilnehmenden Landkreisgemeinden. Im Jahr 2010 wurden im Bereich unserer Gemeinde nur 1,5 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, im Jahr 2017 bereits mehr als 35 Mio. kWh. Das ist doppelt so viel wie der Verbrauch, der bei rund 17 Mio. kWh liegt. Zum Jahresende konnten zwei kleinere Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen werden. Außerdem laufen die Vorplanungen zur Errichtung eines zweiten Windrades. Damit könnte unsere Gemeinde schon bald die Marke von 50 Mio. kWh Strom aus erneuerbaren Energien knacken.

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