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Presseartikel "Trommeln überwindet kulturelle Grenzen"

Mammendorf - Musik und Schlemmen: Unter dem Motto stand die Musikalische Nacht in Mammendorf, zu der Gaststätten und Einrichtungen eingeladen hatten. Auch das Asylheim öffnete seine Türen.

Etwa 50 Flüchtlinge aus Syrien, Iran, Afghanistan, Irak, Somalia und Senegal sind in der ehemaligen Pension an der Münchner Straße, das vor etlichen Jahren schon einmal als Flüchtlings-Quartier genutzt wurde, untergebracht. Mohammed Selim aus Burma ist einer von ihnen.

Vor 13 Monaten hat er seine Heimat verlassen und kam zunächst nach Fürstenfeldbruck. Seit einem Vierteljahr lebt er nun im Asylbewerberheim in Mammendorf und fühlt sich dort sichtlich wohl. Er hat auch schnell einen Job gefunden, nämlich im örtlichen Freibad. „Das gefällt mir sehr gut“, berichtet der 33-jährige. Schon etwas länger in der Einrichtung ist Ade Mohamed (21), der vor vier Jahren aus seiner Heimat Somalia geflohen ist. Er bereut diesen Schritt nicht, denn: „Mir gefällt das Leben hier, die Leute sind sehr nett.“

Dass viele Mammendorfer allerdings erst skeptisch waren, als sie von der Flüchtlingsaufnahme hörten, daran kann sich Günter Maierhörmann noch gut erinnern. Der 58-Jährige wohnt in direkter Nachbarschaft zur alten Pension und entschloss sich, den Asylbewerbern bei der Integration zu helfen. Zu diesem Zwecke gründete er einen Helferkreis, dem mittlerweile rund 30 Leute angehören. „Selbst ehemalige Skeptiker“, freut sich Maierhörmann. Ein engerer Zirkel trifft sich regelmäßig und berät darüber, wie man das Leben der Flüchtlinge in Mammendorf verbessern kann. Auch kleinere Arbeiten im und am Haus erledigen die Helfer. Die Asylbewerber beschreibt der engagierte Nachbar als sehr lernwillig, obwohl sich viele mit der deutschen Sprache noch schwer tun.

Auch David Chaktu (28) will seine Deutschkenntnisse weiter verbessern. Darum besucht er derzeit einen Sprach-Kurs. Er wohnt zwar jetzt in einer Flüchtlingsunterkunft in Fürstenfeldbruck, war aber zuvor sieben Monate in Mammendorf untergebracht. Deshalb wollte er sich die musikalische Nacht nicht entgehen lassen. Chakhtu arbeitete in Syrien als Bilddesigner, ehe er zum Militär musste. Weil er als Soldat von dort geflohen ist, gibt es für ihn kein Zurück in die alte Heimat. Darauf angesprochen, was er sich in seiner neuen Heimat wünscht, antwortet er: „Wieder als Bilddesigner arbeiten.“

Zum „Tag der offenen Tür“ ist auch Getrud Seiler gekommen. „Aus Interesse an den Menschen“, so die 70-jährige Mammendorferin. Sie selbst habe nie Vorurteile gegenüber den Asylbewerbern gehabt. Auch interessehalber schaute Michael Bayer (34) mit seiner Familie vorbei. Er findet es gut, dass das Asylbewerberheim im Ortszentrum liegt, „zumal es schöner ist als die Container in Bruck“. Bayer begrüßt es, dass Flüchtlinge in Deutschland Asyl bekommen, hofft zugleich aber noch auf eine Intensivierung.

Für den musikalischen Höhepunkt sorgte eine Trommlergruppe aus dem Asylbewerberheim in Olching, die mit afrikanischen Rhythmen den ein oder anderen Besucher zum Mitwippen animierte. Und so mancher Gast durfte sich dann sogar selbst an den Trommeln versuchen. (seo)

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