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06. Februar 2010 - Schließung Freibad Mammendorf

Schließung des Freibades ein Schildbürgerstreich

Freie Wähler Mammendorf gegen Pläne der CSU

Mammendorf. Angesichts klammer Haushaltskassensucht der Kreis derzeit intensiv nach Wegen aus der Haushaltskrise. Fast gebetsmühlenartig wird dabei Jahr für Jahr auch eine mögliche Schließung des Freibades in Mammendorf diskutiert. Die CSU Kreistagsfraktion schlägt diesen Schritt zur Haushaltssanierung nun ernsthaft vor, weil sich damit angeblich 200.000 bis 300.000 Euro pro Jahr sparen lassen. Die Freien Wähler Mammendorf halten diese Pläne für einen Schildbürgerstreich, der weder die prognostizierte Haushaltsentlastung bringt, noch einer so wichtigen Infrastruktureinrichtung für den westlichen Landkreis gerecht wird. Nach Einschätzung der Experten wird die Schließung nur eine deutlich kleinere Kostenentlastung bringen als von der CSU propagiert, da auch bei einer Schließung bestimmte Wartungs- und Pflegemaßnahmen notwendig sind. Dies wäre nur dann nicht der Fall, wenn die Anlage nicht nur geschlossen, sondern auch abgerissen wird, was aber zunächst ebenfalls mit hohen Kosten verbunden wäre. Die Freien Wähler erinnern, dass das Freibad in Mammendorf eine bedeutende Funktion für die regionale Erholung in den Sommermonaten hat. Der westliche Landkreis ist nicht gerade mit solchen Einrichtungen gesegnet und weist deutliche Infrastrukturnachteile im Vergleich zu den Kommunen im Osten auf. Das Freibad in Mammendorf hat sich seit seiner Öffnung im Jahr 1983 einen guten Namen bei Schwimmbegeisterten und Erholungssuchenden im Landkreis und darüber hinaus gemacht. Die Anlage bietet ein äußerst abwechslungsreiches Angebot für jung und alt und die 173 Meter lange Rutsche ist weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. Auf der Homepage des Freibades wird zu Recht angeführt, dass es sich um eine der attraktivsten Freizeitanlagen in Oberbayern handelt. Für viele Badefreunde bietet die Anlage die Möglichkeit den oft durchwachsenen Sommern in Deutschland etwas Urlaubsfeeling abzugewinnen. Gerade für Familien mit Kindern, die finanziell nicht in der Lage sind Urlaub in südlichen Gefilden zu machen, ist das Freibad eine kostengünstige Alternative. Die Schließung würde für bis zu 80.000 Badegäste pro Jahr bedeuten, sich anderweitige Alternativen zu suchen und hinterlässt im heutigen Freizeitgelände eine Investitionsruine. Das Handlungsgebot ist deshalb nicht die Schließung der Anlage, sondern gemeinsame Anstrengungen die Zahl der Badegäste zu steigern, um mit höheren Einnahmen das Defizit zu senken. Der Illusion eines kostendeckenden Betriebs darf man sich dabei sicher nicht hingeben, Freibäder sind traditionell auf ein gewisses Maß an Subventionen angewiesen. Dafür bieten solche Anlage einer großen Zahl an Bürgern einen hohen Gegenwert und machen damit finanzielle Zuschüsse vertretbar. Die Freien Wähler fordern den Landrat auf, mit den Kommunalvertretern des westlichen Landkreises nach einer Lösung für den weiteren Betrieb der Anlage zu suchen. Gemeinsam können Ideen entwickelt werden, wie einerseits die Attraktivität und damit die Besucherzahlen gesteigert werden können und zum anderen nach Einsparpotenzialen zu suchen, die in den Kosten des laufenden Betriebs noch stecken. Die Freien Wähler sind sich sicher, dass die jetzt diskutierte Radikallösung einer Schließung bei allen Kommunalpolitkern und den Bürgerinnen und Bürgern im westlichen Landkreis auf entschiedenen Widerstand stoßen wird. Eine Lösung der Haushaltsprobleme wird mit diesem Schnellschuss sicherlich nicht erreicht.