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20. August - Biogasanlage

Biogasanlage in Mammendorf

Die EnergieFeld Bayern ein Gemeinschaftsunternehmen der ESB und der Schmacke Holding möchte in Mammendorf südlich des Gemeindeteils Egg eine Biogasanlage errichten. Es handelt sich hierbei um eine Investition von ca. 10 Mio. ¤.

Die EnergieFeld Bayern GmbH & Co KG möchte in Mammendorf eine Biogasanlage errichten und das erzeugte Gas direkt in die Erdgasleitung einspeisen. Die Anlage hätte eine Gasleistung von fünf MW, mit dieser Leistung könnten 4400 Haushalte mit Energie versorgt werden. Rechnerisch entspricht dies etwa dem kompletten Energieverbrauch von Mammendorf!

Die Freien Wähler stehen dem Projekt grundsätzlich positiv gegenüber, möchten sich aber vor einer endgültigen Entscheidung noch ein genaueres Bild von den Auswirkungen einer Biogasanlage auf Mammendorf machen. Hierbei sind die Auswirkungen auf die Landwirtschaft, das Ortsbild und die Verkehrsinfrastruktur zu prüfen.

Das Projekt wurde dem Mammendorfer Gemeinderat am 14.8.2007 vorgestellt. Der Investor will die Anlage südlich des Ortsteils Egg in der Nähe einer Erdgasleitung der ESB errichten. Die Auswirkungen auf das Ortsbild könnten hier durch Randbepflanzung und evtl. eine Absenkung des Niveaus des Baugrundes gemildert werden. Durch den Einsatz von verschiedenen Kulturpflanzen führt dies laut Aussage des Geschäftsführers der EnergieFeld Bayern nicht mehr zu Maismonokulturen wie bei älteren Biogasanlagen, in denen vor allem Mais vergoren würde. Mit einem neuen Konzept wolle seine Firma vor allem Zwischenfrüchte und auch Gras vergären. Auf diese Weise wäre nur noch ein Anteil von etwa 50 % Mais erforderlich.

Noch nicht ganz klar sind die Auswirkungen auf die Verkehrsinfrastruktur, da jährlich 30.000 t Biomasse zur Anlage transportiert werden müssen und die Reststoffe der Vergärung, die als Dünger eingesetzt werden, wieder abgeholt werden.

Wichtig ist es aus Sicht der Freien Wähler auch, die Umweltbilanz des vorgestellten Projekts zu prüfen. In der Umweltbilanz werden die Umwelteinwirkungen eines Betriebes betrachtet und in eine Übersicht gebracht.

Die offenen Fragen sollen bei einer Besichtigung der Biogasanlage in Pliening bei Aschheim/München und einem Gespräch mit den dortigen Landwirten und Kommunalpolitikern geklärt werden.

Das Projekt unterstützt das Ziel des Landkreises Fürstenfeldbruck sich bis zum Jahr 2021 ausschließlich aus regenerativen Energien zu versorgen und ist aus Sicht der Freien Wähler auch unter dem Aspekt interessant, dass sich das ehrgeizige Ziel unseres Landkreises nur durch einen Energie-Mix, der sich aus unterschiedlichen regenerativen Energieformen speist, verwirklichen lässt.

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