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25. Januar 2012
Poing soll „eins“ werden
Liebe Poingerinnen und Poinger,
die schon etwas „älteren“ Mitbürgerinnen und –bürger (und da zählen wir zwei uns durchaus dazu) können sich bestimmt noch an die Zeit erinnern, zu der sich nördlich der Bahnlinie in Poing nur der alte Sportplatz (im Bereich der jetzigen Friedensstraße), und einige Gewerbebetriebe (Villeroy & Boch, Kathreiner, Stahlgruber) befanden. Wenn wir also als Kinder früher die Bahnunterführung benutzten, ging’s häufig eben an den Sportplatz oder den „Weißen Spielplatz“, oder in den Sommerferien zum „Ferienjobben“ zum „Katra“ oder Stahlgruber. Von Wohnbebauung im heutigen Ausmaß war damals noch keine Spur, aber die Grundlage war mit der Gründung der ARGE Poing, und dem Erlass eines Raumordnungsverfahrens in den späten sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gelegt. Der „offizielle“ Spatenstich für „Poing – Am Bergfeld“ erfolgte dann Ende der achziger Jahre durch Herrn Dr. Peter Gauweiler – einer der beiden Artikel-Autoren war übrigens schon damals als Musiker mit dabei…
Aber das alles ist ja nun schon recht lange her, uns interessiert ja das „hier und jetzt“ – wie können wir erreichen, dass Poing noch mehr „eins“ wird? Ich als Bürgermeisterkandidat, und wir von der FWG Poing setzen uns ein für:
- Veranstaltung von regelmäßigen „Neubürgerinnen und –bürger-Abenden“. Dabei könnten die gemeindlichen, kirchlichen und sozialen Einrichtungen in Poing vorgestellt werden, ebenso die örtlichen Vereinsangebote.
- „Übergreifende“ Angebote und Aktionen der Gemeinde mit relavanten Organisationen und Einrichtungen, etwa z.B. mit den beiden Kirchen/Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand.
Das Ziel ist es ganz einfach, dass Poing – gerade für die Neubürgerinnen und –bürger -mehr als ein blosser Wohnort, sondern eine lebens- und liebenswerte Heimatgemeinde werden soll, die man einerseits nutzen, aber auch aktiv mitgestalten kann. Und für die „alteingesessenen“ Bürgerinnen und Bürger sollen neue, interessante Kontakte geknüpft werden. - Den Neubau einer Fußgängerunterführung unter der Bahnlinie am neuen Ortszentrum, der bereits heuer beginnt, unterstützen wir ausdrücklich. Die Fertigstellung wird nach heutigem Stand im Jahr 2015 erfolgen.
- Die neue katholische Kirche ist ein weiterer wichtiger Baustein des „neuen“, gemeinsamen Poing. Ebenso das „Wachsen“ der evangelischen Kirche mit dem geplanten neuen Glockenturm.
- Das neue Ortszentrum wächst also weiter, wann hier allerdings die Gemeindeverwaltung hinzieht, ist derzeit noch nicht absehbar. Wichtiger ist derzeit aus unserer Sicht der Bau des 2. und 3.Bauabschnitt des Poinger Bürgerhauses, um dort die Bügerinnen und Bürger „zusammenzubringen“. Aber auch dies ist eine Frage des „lieben Geldes“.
In diesem Zusammenhang sind wir der Meinung, dass ein schuldenfreier Haushalt alleine kein „Allheilmittel“ ist. Bei regelmässig vorkommenden Überschreitungen des vorgesehenen Budgets (z.B. durch Verteuerung von Bauvorhaben etc.) sind derzeit Entnahmen aus dem Vermögenshaushalt notwendig, der dadurch stetig kleiner wird. Beim aktuellen Zinsniveau wäre es deshalb vielleicht eine Überlegung wert, in geringem, und festgelegtem/ „gedeckeltem“ Maße Gemeindeprojekte und –ausgaben zu finanzieren, um den Vermögenshaushalt zu konsolidieren. Auch „alternative“ Finanzierungsmethoden, etwa im Public-Private-Partnership-/ Öffentlich-Privaten Partnerschafts-Verfahren, sollten geprüft werden.
Für den FWG-Ortsverein und die -Gemeinderatsfraktion
Michael Frank Günter Scherzl
Bürgermeisterkandidat und Gemeinderat
Ortsvorsitzender
Für Fragen und Anregungen erreichen Sie Michael Frank telefonisch unter 08121/76596, oder per e-mail unter fwgpoing_michael.frank@yahoo.de.
Freie Wähler – Mittendrin im Leben, Aktiv für Poing!



