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15. Februar 2012
Verstärkte Anerkennung des Ehrenamtes
Liebe Poingerinnen und Poinger,
ein weiterer wichtiger Punkt meines Wahlprogramms als Bürgermeister-Kandidat ist die verstärkte Anerkennung des Ehrenamtes. Durch ehrenamtlich Tätige wird eine Kommune lebendig und liebenswert – in Geld kann man dieses Engagement nicht aufwiegen. „Trotzdem“ möchte ich mich einsetzen für
- Den Gedanken der sog. Ehrenamtskarte. Dieses Modell wird schon in einigen Landkreisen und kreisfreien Städten praktiziert, leider noch nicht bei uns in Ebersberg. Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten z.B. vergünstigte Eintrittspreise, oder auch Sachleistungen. Gewiss kann man diese Idee auch konkret auf die Poinger Gemeindeebene umsetzen.
- Das „Zusammenbringen“ von ehrenamtlich Tätige zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch und „Netzwerken“. Was wir vielleicht als „Erfolgsformel“ aus der soziologischen und betriebswirtschaftlichen Lehre kennen: „1 + 1 = 3“, ist sicherlich auch in diesem Bereich besonders ratsam. Ich denke, gerade auch die Ehrenamtlichen aus verschiedenen Bereichen – Sport, Kultur, Ökologie, Familie, Jugend und Senioren – können dadurch viel voneinander profitieren und lernen. Gut könnte ich mir auch einen „Ehrenamtsstammtisch“, z.B. unter Organisation des Vereinskartells, vorstellen.
- Das verstärkte öffentliche Bewusstsein für eine „funktionierende“ Gemeinde durch die Arbeit ehrenamtlich Tätiger. Wichtige gemeindliche Aufgaben, etwa in der Familien- und Seniorenarbeit, wären ohne das selbstlose Engagement vieler Ehrenamtlichen gar nicht möglich. Das muss verstärkt in der Öffentlichkeit bewusst gemacht werden, und so auch für diese Tätigkeiten und Arbeiten geworben werden.



