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13. 7. 2016

Petitionen für den Erhalt der Volksmusik im analogen BR- Sender im Landtag gescheitert - CSU und Grüne verweigern den Volksmusikpetitionen die Gefolgschaft

München - Für Viele ist es zu einer liebgewonnenen Gewohnheit geworden: Die Stunde Volksmusik auf Bayern 1 am Abend, Heimat hören, Auf dem Heimweg von der Arbeit oder zum Entspannen am Abend. Täglich von 19:05 bis 19:55 auf Bayern 1. 
Damit ist nun Schluss, der Bayerische Rundfunk hat die Sendung aus dem Programm gestrichen. Seit ein paar Wochen ist die Volksmusik von der UKW-Welle verschwunden.
Die Zukunft der Volksmusik im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk soll digital sein und 24 Stunden Volksmusik täglich liefern.
Für Florian Streibl, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion Freie Wähler im Bayerischen Landtag ist und bleibt diese Entscheidung unverständlich.
"Es ist zwar toll, dass wir mit BR Heimat jetzt einen eigenen digitalen Volksmusiksender haben, aber musste deswegen die Stunde am Abend aus dem analogen Programm so überhastet gestrichen werden?" fragt sich der Landtagsabgeordnete aus dem Oberland, selbst begeisterter Hörer der täglichen Volksmusikstunde am Abend.  Als Politiker ist Streibl viel unterwegs. Vor allem abends, wenn andere schon den Feierabend genießen -  geht es meist noch zu Veranstaltungen. Radio hören  findet also vorrangig analog und beim Auto fahren statt. So wie bei den meisten Bürgern. Denn wer hat schon ein Digitalradio im Auto? Eine Umfrage bestätigt, dass die meisten Menschen hauptsächlich beim Autofahren das Radio einschalten.
Vier Petitionen, eine davon von der Landtagsfraktion Freie Wähler, wurden für den Erhalt der Volksmusik auf Bayern 1 gestartet. Über 30.000 Bürger haben die Petitionen unterzeichnet . Unter Federführung des medienpolitischen Fraktionssprechers und Vorsitzenden des Landtagsausschusses für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Michael Piazolo, wurden diese Petitionen heute im Wissenschaftsausschuss behandelt. Eine Landtagsmehrheit, bestehend aus CSU, Grünen und Teilen der SPD, lehnte es ab die Petitionen zu unterstützen. Lediglich die Freien Wähler standen geschlossen für den Erhalt der Volksmusik im analogen Radio.

„Die weit über  30.000 Unterschriften, sowie die Gebirgsschützen die 12.000 Mitglieder vertreten, sollten ein eindeutiges Zeichen sein, sollte man meinen. Leider hat es die CSU anders gesehen und unsere Petitionen mit einer Mehrheit abgelehnt“, so Streibl enttäuscht. Er ist nach wie vor davon überzeugt, dass Volks- und Blasmusik ein unverzichtbarer Teil unserer bayerischen Kultur und Ausdruck der regionalen Verbundenheit sind. Deswegen sollte sie auch weiterhin im analogen UKW-Bereich im Bayerischen Rundfunk für alle zu hören sein.


Von links: Florian Streibl (MdL, Vorsitzender FW Bezirk Oberbayern), Hans Baur (Schriftführer beim Bund der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien), Robert Stumbaum (Geschäftsführender Offizier beim Bund der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien),  Martin Haberfellner (Stv. Landeshauptmann der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien), Prof. Michael Piazolo (MdL)