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05. Juni 2013

Eva Gottstein (MdL): Sprachberatung in Kindertageseinrichtungen verbessern

Bildung in eine Hand: Eva Gottstein, Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, hält die Verteilung der Sprachförderung auf mehrere Ministerien für wenig sinnvoll.
Frühkindliche Sprachförderung ausbauen: MdL Eva Gottstein, Bezirksvorsitzende der Freien Wähler, fordert eine bessere Förderung der Sprach- und Lesekompetenz im frühen Kindesalter.

Landkreis Eichstätt/München – Das bayerische Landesprogramm „Sprachberatung in Kinderberatungseinrichtungen“ soll dazu beitragen, die Sprach- und Literacy-Kompetenz bereits im frühen Kindesalter zu vermitteln. Diese Kompetenz gilt allgemein als Schlüsselqualifikation und wesentliche Voraussetzung für den Bildungserfolg und die Teilnahme am gesellschaftlich-kulturellen Leben. Daher begrüßen es die Freien Wähler, dass die Bayerische Staatsregierung nach eigener Aussage „in Kindertageseinrichtungen ein hohes sprachliches Bildungsniveau für alle Kinder anstreben“ will. Zugleich bedauert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im bayerischen Landtag, Eva Gottstein, dass bisher bei weitem nicht alle Kitas, Kindergärten und andere einschlägige Einrichtungen das Landesprogramm „Sprachberatung in Kinderberatungseinrichtungen“  in Anspruch nehmen.

Unbefriedigende Auskunft der Staatsregierung
Die Zahl der teilnehmenden Kinder an einer intensiven Sprachförderung in Zusammenarbeit von Kitas und Schulen konnte die Staatsregierung nicht nennen, jedoch den Richtwert von „acht Kindern nichtdeutscher Herkunft mit Sprachförderungsbedarf“, um einen „schulischen Anteil“ zu bilden. Die Sprachberatung haben beispielsweise im Landkreis Eichstätt bisher nur 21 Kindertageseinrichtungen in Anspruch genommen, darunter der Kindergarten St. Franziskus in Beilngries und vier Kindergärten in Gaimersheim.
Dies geht aus einer aktuellen Anfrage der Bildungspolitikerin Gottstein aus Eichstätt hervor, die sich damit noch nicht zufrieden gibt „Aus der Antwort der Staatsregierung ergibt sich, dass erfreulicherweise viele Einrichtungen das Sprachberatungsangebot bereits nutzen. Doch es bleiben Fragen: Warum nicht alle? Und: Wann findet endlich eine passgenaue Abstimmung der Angebote von Bund und Ländern zur frühkindlichen Spracherziehung statt?“ Für die – aus Sicht der Freien Wähler überfällige – Zusammenfassung bestehen nach Aussage des zuständigen Familienministeriums, das sich bei der Antwort dazu erst mit dem Kultusministerium abstimmen musste, „aktuell keine Pläne“.
Eva Gottstein: „Es macht keinen Sinn, die Bildungsaufgaben auf verschiedene Ministerien zu verteilen. Die bisher nicht allgemein genutzten Angebote zur frühkindlichen Sprachförderung sind nur ein weiterer Beleg für die schon lange bestehende Forderung der Freien Wähler, diese enorm wichtige Aufgabe einheitlich dem Kultusministerium zu übertragen.“
Dieser Meinung schließt sich offenbar zwischenzeitlich auch der bis voraussichtlich September 2013 amtierende bayerische Ministerpräsident an.

Text und Bilder: Peter Knoll