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17.Oktober 2013

Bürger(innen)gespräch in Olching zum Flächennutzungsplan:

40 Bürger(innen) diskutieren den Entwurf des neuen FlächennutzungsplansFoto: Tom Bürgerle

Zukunftskonferenz der FW Olching/Graßlfinger protestieren mit Unterschriftenliste gegen Landschaftsschutzgebiet und Lärm


Olching/Graßlfing - Den neuen Flächennutzungsplan für Olching, der als Entwurf vorliegt, nahmen die Freien Wähler Olching zum Anlass, die Olchinger Bürger(innen) im Graßlfinger Gasthaus Zur Heide zum Gespräch einzuladen. 43 Bürger(innen), vor allem aus dem Stadtteil Graßlfing, waren dieser Einladung gefolgt und brachten ihre Änderungswünsche ein. Insbesondere der Plan, das Graßlfinger Moos weiterhin flächendeckend als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen, stieß auf den Unmut der Anwesenden. Diese Ausweisung behindert nämlich massiv die weitere Entwicklung im Sinne der Einheimischen. Beispielsweise ist es nicht ohne weiteres möglich, ein rechtmäßig errichtetes Haus einfach abzureißen und neu zu errichten. Um einerseits die Umwelt zu schonen, andererseits die berechtigten Interessen der Einheimischen gerecht zu werden, soll statt des Landschaftsschutzgebiets nach dem Vorschlag des ehemaligen Bürgermeisters Ewald Zachmann ein entsprechender qualifizierter Bebauungsplan aufgestellt werden.

Auch die enorme Lärmbelastung durch die nahe Bahn war ein intensiv diskutiertes Thema. Auf scharfe Kritik stieß die von der derzeitigen CSU-SPD-Mehrheit im Stadtrat beschlossene Ausweisung des 50-Hektar-Gewerbegebiets an der B 471: "Die Beschäftigungseffekte sind minimal, die Flächenversiegelung dagegen gigantisch." Kritisiert wurde auch, dass diese Maßnahme - gegen die Stimmen der Freien Wähler - von CSU/SPD beschlossen wurde, bevor es zu einer umfassenden Bürger(innen)beteiligung über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus kam. Der ehemalige Gemeinderat Sepp Drey forderte, Ausgleichsflächen künftig "da auszuweisen, wo neue Baugebiete entstehen".

Einheimische Firmen, die sich im neuen Gewerbegebiet erweitern wollten, würden dabei zu wenig berücksichtigt, kritisierte Ewald Zachmann. Im Graßlfinger Moos dagegen wären dagegen eine Reihe kleinerer Firmen ansäßig, die bereits weit über 100 Arbeitsplätze geschaffen hätten, betonte Stadtrat Alois Waltl, der selbst eine Firma leitet.

Eingangs hatte der Stellvertretende Vorsitzende der FW Olching, Stadtrat Peter Knoll, die Bedeutung und die Konsequenzen des geplanten Flächennutzungsplans erläutert. Der Flächennutzungsplan entscheidet in den kommenden ca. 15 Jahren über alle wesentlichen Entwicklungen der Stadt Olching: Wo darf überhaupt gebaut werden? An welchen Stellen ist Gewerbe geplant? Wo sollen neue Straßen, in welchen Bereichen dürfen neue Wohngebiete entstehen?

Noch sind Änderungen möglich, die Änderungswünsche müssen jedoch bis zum 10. November 2013 schriftlich eingebracht werden. Entsprechend dem einhelligen Wunsch der Teilnehmer(innen) wird die Interessensgemeinschaft Graßlfinger Moos gemeinsam mit den FW Olching eine Unterschriftenliste mit konkreten Verbesserungsvorschlägen ausarbeiten.

Peter Knoll